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JKI auf der BioFach

11. Februar 2015

Das  Julius Kühn-Institut (JKI) informiert auf internationaler Leitmesse für Bio-Produkte über eigene Forschung im Bereich Ökolandbau. Traditionell stellt das JKI auf der BioFach-Messe in Nürnberg wechselnde Forschungsprojekte mit Nutzen für den Ökologischen Landbau vor. 2015 sind neben der Forschung zu Pflanzenschutzstrategien und der Bekämpfung von Vorratsschädlingen auch Lupinen ein Thema. Bei dem Projekt der Züchtungsforscher geht es darum, die Anbauwürdigkeit der Lupinen in Deutschland zu erhöhen und für ökologisch wirtschaftende Landwirte attraktiv zu machen. Neue Lupinen-Sorten müssen dazu bestimmte Anforderungen hinsichtlich ihres Ertragspotentials, ihrer Krankheitsresistenz sowie bezüglich einer frühen Abreife erfüllen. Die Züchtungsforscher des JKI leisten auf dem Weg zu neuen Sorten einen wichtigen Beitrag.

jki auf der biofachAm 12.2. richtet das Louis Bolk Institut aus den Niederlanden einen Workshop aus, bei dem es um die Vermarktung neuer resistenter Sorten im  Ökosektor geht. Der Workshop ist Teil des von der EU geförderten CO-FREE Projektes, an dem das Julius Kühn-Institut als Forschungspartner beteiligt ist und bei dem es darum geht den Einsatz von Kupfer zur Pilzbekämpfung im Ökolandbau zu minimieren. Pilzresistente Reb- bzw. Kartoffelsorten sind ein wichtiges Werkzeug dazu. Auch hier leistet das JKI wichtige Vorarbeit in der Züchtung bzw. erforscht Alternativen im Biologischen Pflanzenschutz.

Vom 11. bis 14.2. können sich Fachbesucher bei den JKI-Wissenschaftlern am Stand des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Halle 9 (Nr. 341) informieren.
Der CO-FREE-Workshop findet am 12.2. von 17-18 Uhr im Raum Kiew im NCC Ost statt.

Hallenplan zum Download: Bio Fach15 Plan (pdf)


Quelle: JKI

Veröffentlichungsdatum: 11.02.2015

Schlagwörter

JKI, Biofach, Messe, Bio