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Italien: Präsident von OI Pera erstellt Bericht über den Sektor

05. Februar 2019

Das erste Treffen des Koordinierungsausschusses der Interprofessionellen Organisation Birnen (OI Pera) 2019 fand am 18. Januar statt und war eine Gelegenheit für eine gründliche Betrachtung des Gesundheitszustandes des Birnensektors, der aktuell ganz und gar nicht beruhigend zu sein scheint, wie der Präsident, Gianni Amidei, berichtet.

OI Pera Präsident, Gianni Amidei. Foto CSO Italy
OI Pera Präsident, Gianni Amidei. Foto CSO Italy

Wie CSO Italy mitteilt, bezieht sich das nicht auf diese Saison im Besonderen, sondern auf die Situation, die den Sektor seit Jahren kennzeichnet.

In der Vergangenheit sind die Preise angesichts einer hohen Produktion gefallen und andererseits sind die Preise im Ergebnis eines Defizits gestiegen, aber in beiden Fällen war die Rentabilität des Erzeugers irgendwie, durch den Preis oder die Menge gewährleistet.

Das ist heute nicht mehr der Fall: in den letzten Jahren war trotz des Rückgangs bei den Mengen der angesetzte Preis nicht ausreichend, um dem Erzeuger Einnahmen zu garantieren.

Wenn die Situation bestehen bleibt, ist es ratsam, sich den Beginn eines Trends vorzustellen, wo angesichts fehlender Investitionen, die es bereits gibt, negative wirtschaftliche Folgen für alle Beteiligten das Ergebnis sind.

„Es ist somit unsere Verantwortung, uns einige Fragen über die Gründe zu stellen, die dazu führen, um dann die geeignetsten Lösungsstrategien zu finden“, wurde Amidei zitiert. OI Pera identifiziert aktuell als den Hauptgrund noch immer die zu große Zergliederung und den daraus folgenden übermäßigen Wettbewerb in dem produktiven Bereich selbst.

Der Großvertrieb, der in den letzten Jahren auch Probleme berichtete, hat es geschafft, enorme Kraft gegenüber der Produktion auszuüben, was präzise durch die zu große Fragmentierung des Sektors möglich war.

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Zur weiteren Erschwernis kommt noch die Verbitterung infolge des Bewusstseins hinzu, dass 10 Cent mehr für die Produktion nicht anerkannt werden, was in besonderen Jahren für das Überleben entscheidend sein kann und andererseits selbst Supermärkten keinen Vorteil bringt, weil die verfügbaren Zahlen zeigen, dass der Konsum in diesem Kanal nicht wächst.

„Wir müssen einen Weg finden, damit der Markt die Qualität und den Wert der Produktion anerkennt. Es darf keinen Preis ohne Rücksicht auf all dies geben“, sagte Amidei abschließend.

Quelle: CSO Italy – www.csoservizi.com

Veröffentlichungsdatum: 05.02.2019

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Italien, Präsident, IO Pera, Bericht, Sektor