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Italien: Obst- und Gemüseexporte mit 12% Rückgang auf Tiefststand

06. Februar 2019

Die Exporte von Obst und Gemüse „Made in Italy“ sind 2018 um 12% auf die tiefsten Wert der letzten Dekade, unter 4 Milliarden Kilo gesunken. Das ergibt sich aus einer Analyse von Coldiretti angesichts der Fruit Logistica in Berlin, die führende internationale Handelsmesse in Europa.

Bildquelle: Shutterstock.com Pfirsiche
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Wie der Präsident von Coldiretti, Ettore Prandini, sagte, der am 6. und 7. Februar an der Messe teilnimmt, ist dies ein Grund zu großer Sorge für die Unternehmen, die nach Deutschland kommen, wo rund ein Drittel des exportierten Obsts und Gemüses „Made in Italy“ konsumiert wird. Besorgniserregend ist auch ein Rückgang der Lieferungen um 7% aufgrund von sowohl Kontingent- als auch Strukturproblemen, betont Coldiretti.

Unter den am meisten in der Welt exportierten Früchten haben Äpfel die schlechteste Zahl, da sie 2018 einem Rückgang der Menge um 41% gegenüber dem Vorjahr verzeichneten. Aber es geht sogar Kiwis schlecht, die 16% Verluste hatten, während Trauben den Schaden auf 3% begrenzten. Das Ergebnis der Pfirsiche ist sehr schlecht, so Coldiretti weiter, da sie eine Gesamtabnahme von 30% verzeichneten. Bei den Zitrusfrüchten stehen auch Clementinen tief in den roten Zahlen mit einer Abnahme der exportierten Menge um 33%, während Zitronen bei 3% weniger liegen.

Schwierigkeiten hat auch Gemüse, wo es die größte Verringerung bei Kartoffeln gibt, deren Verkäufe 2018 um 35% in der Menge abnahmen. Auch bei Zwiebeln gab es Verluste von 17% im Ausland. Ebenso hat Rettich um 3% abgenommen, sagte Coldiretti weiter.

Auf nationaler Ebene herrscht eine grundlegend andere Situation wie bei den Exporten. Seit Beginn des Jahrhunderts wurde nicht so viel Obst und Gemüse in Italien konsumiert. Im Inland wurde 2018 ein Rekord des Konsums von Obst und Gemüse in den letzten zwanzig Jahren verzeichnet. Eine Veränderung, die Italien im Ausland leider nicht geschafft hat herzustellen, so Coldiretti, wo es eine organisatorische, infrastrukturelle und diplomatische Verzögerung gibt.

Quelle: www.coldiretti.it

Veröffentlichungsdatum: 06.02.2019

Schlagwörter

Italien, Obst, gemüse, Exporte, Rückgang, Tiefststand