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Italien: Coldiretti und Uncem bilden Allianz gegen Landrutsche und Überflutungen

05. November 2018

Das Bündnis zwischen Erzeugern und Berggemeinden entstand wegen des hydrogeologischen Risikos, das 91,3% von Italien betrifft und durch das Aufgeben der Berggebiete begünstigt wird. Das Ziel ist, einen dauerhaften territorialen Schutz gegen das Verlassen zu schaffen, indem Wirtschafts- und Beschäftigungsmöglichkeiten entwickelt werden.

Bildquelle: Shutterstock.com Wetter
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Aus diesem Grund regen Coldiretti und Uncem den Schutz des Gebietes in ländlichen Gegenden und Gebirgsregionen an.

Die Vereinbarung wurde von dem Präsidenten von Coldiretti, Roberto Moncalvo, und dem Präsidenten von Uncem (Unione nazionale comuni, comunità ed enti montani / Nationaler Verband der Gemeinden, Gebirgsgemeinden und -institutionen), Marco Bussone, mit dem Ziel unterzeichnet, Bodenerosion und Desertifikation zu bekämpfen, indem Überwachungs- und Hilfsdienste im Fall von Naturkatastrophen in den Gebirgsgegenden begünstigt werden, die in den letzten 20 Jahren mehr als jeden zweiten landwirtschaftlichen Betrieb verloren haben, wobei über 300.000 landwirtschaftliche Betriebe verschwunden sind, erklärte Coldiretti.

Coldiretti betont, dass der Agrarlebensmittelsektor ein über die Zeit bewahrter Schatz dank der landwirtschaftlichen Betriebe ist, die sich täglich dafür engagieren, dass historische Nutzpflanzen erhalten bleiben, das Gebiet gegen hydrogeologische Instabilität schützen und die Lebensmitteltraditionen bewahren. 270 der 293 Produkte mit italienischer Ursprungsortkennzeichnung bzw. geschützter geographischer Angabe (DOP/IGP), die von der EU anerkannt wurden, haben mit den kleinen Gemeinden zu tun, die im Einzelnen die Produktion von unter anderem 89% von 111 Obst- und Gemüseerzeugnissen garantieren, erklärte Coldiretti.

Quelle: Coldiretti

Veröffentlichungsdatum: 05.11.2018

Schlagwörter

Coldiretti, Uncem, Allianz, Landrutsche, Überflutungen