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Italien/Coldiretti: Mehr Transparenz bei boomendem Konsum türkischer Haselnüsse notwendig

11. Dezember 2019

Der Import von Haselnüssen aus der Türkei nach Italien hat 2018 31 Millionen Kilo überschritten, trotz der zahlreichen Alarmierungen, die von den hohen Ständen karzinogener Aflatoxine ausgelöst wurden. Das erklärte Coldiretti unter Bezugnahme auf die Anfrage an die EU Economic Tariff Group (Wirtschaft und Zölle) von einem deutschen Unternehmen, um den Import höherer Mengen Haselnüsse aus der Türkei und Aserbaidschan in die EU ohne Zölle zu erlauben.

Bildquelle: Shutterstock.com Haselnuesse
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Genauer sind die Haselnüsse aus den zwei Ländern laut Coldiretti unter den führenden zehn der gefährlichsten Lebensmittel gemäß der Analyse von Coldiretti basierend auf der Erhebung von dem Schnellwarnsystem (RASSF), das 2018 die Türkei an die ersten Stelle wegen der Anzahl der Lebensmittelwarnungen setzte, die in der EU ausgelöst worden sind. Die türkischen Haselnüsse kommen aus einem Land, auf dem die Anklage der Ausbeutung von Kinderarbeit lastet, basierend auf der Liste, die von dem US-Arbeitsministerium 2018 erstellt wurde, sagte Coldiretti.

Auch für dieses Produkt konkurriert die Türkei unfair mit „Made in Italy“-Produkten mit Preisen weit unter nationalen Niveaus und die Preise reichen von 2,48 EUR pro Kilo in dem Bereich von Duzce auf 2,81 EUR pro Kilo in dem Bereich von Giresum im Vergleich mit über 3 EUR, die im Durchschnitt in Italien im November gezahlt werden, erklärte Coldiretti.

„Somit besteht die Notwendigkeit, den Mehrwert der Transparenz mit der Obligation auf den Markt zu bringen, auf den Etiketten den Ursprung all jener Lebensmittel anzugeben, die zu diesem Zeitpunkt noch „anonym“ sind, angefangen von denjenigen, die weiterverarbeitet wurden, wie in dem Fall von Haselnüssen, die für die Süßwarenindustrie genutzt werden“, sagte Coldiretti abschließend.

Quelle: Coldiretti

Veröffentlichungsdatum: 11.12.2019

Schlagwörter

Italien, Coldiretti, Transparenz, Konsum, Türkei, Haselnüsse