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iPot, innovative Plattform für mehr Nachhaltigkeit in der belgischen Kartoffelproduktion

17. November 2014

Am 1. Juni 2014 fiel der Startschuss für das Projekt 'iPot '.  In Kooperation mit flämischen und wallonischen Forschern feilen der belgische Kartoffelhandel sowie die Verarbeitungsindustrie an Nachhaltigkeitsimpulsen für die belgische Kartoffelproduktion.

Im Rahmen des iPot-Projekts wird eine webbasierte Geo-Informationsplattform eingerichtet. Alle verfügbaren Daten bezüglich des Kartoffelanbaus werden in dieser Plattform registriert: sowohl Daten, die über Boden- und Luftbeobachtungen (mit Hilfe von Drohnen) als auch über Beobachtungen vom Weltraum aus (mit Hilfe von Satelliten) gesammelt werden. Die Verwendung dieser objektiven Geo-Informationen dürfte dem Sektor langfristig Möglichkeiten erschließen, die Nachhaltigkeit in der Kartoffelproduktion zu steigern.

Durch die Kombination von Satellitenbildern, Luftaufnahmen, Wetterstationsdaten, Pflanzenwachstumsmodellen… kann das Wachstum und die Entwicklung von Kartoffeln im gesamten Anbaugebiet auf effiziente Weise überwacht werden. So kann man z. B. für jede Kartoffelparzelle:

  • Das Entwicklungsstadium der Pflanze und das mögliche Erntedatum ausmachen.
  • Die Gefahr von Produktionsverlusten oder Qualitätseinbußen durch Überwachung der Temperatur, des Niederschlags und des Bodenfeuchtigkeitsgehalts der Parzelle sowie den allgemeinen Gesundheitszustand der Pflanze einschätzen.
  • Räumliche Variabilität innerhalb einer Parzelle aufzeichnen.
  • Schon während der Wachstumssaison Erträge vorhersagen.

Dank dieser Informationen ist die Kartoffelbranche besser aufgestellt, um bei Problemen auf dem Feld schneller und effizienter einzugreifen. Zudem birgt das Projekt logistische und wirtschaftliche Vorteile.

 

Veröffentlichungsdatum: 17.11.2014

Schlagwörter

Belgien, iPot, Plattform, Nachhaltigkeit, Kartoffelproduktion