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Internationale Experten informieren sich über Lebensmittelsicherheit in der EU

21. März 2019

Beim zweiten „International Training for Safer Food“ informierten sich Fachleute aus 18 Ländern  bzw. Regionen in Berlin über die Grundlagen des Systems der Lebensmittelsicherheit in der  Europäische Union.

Bildquelle: Shutterstock.com Lebensmittelsicherheit
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Die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in der  zweiten Märzwoche angebotene Fortbildungsveranstaltung fand erstmals in Zusammenarbeit mit dem Max  Rubner-Institut (MRI) statt.

In dem praxisorientierten Training lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Vorträgen, anhand von Praxisbeispielen und in Übungen, wie die Lebensmittelüberwachung im europäischen und nationalen Kontext funktioniert und welche Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit in der EU gestellt werden. Die Veranstaltung bot neben dem fachlichen Programm insbesondere eine Plattform für den internationalen Austausch im Bereich Lebensmittelsicherheit und Risikomanagement.

Dr. Helmut Tschiersky betonte bei der Eröffnung, dass „geeignete Verfahren und Systeme auf allen Ebenen etabliert werden müssen, die die Sicherheit der Produkte gewährleisten können – und das auch bei weltweit unterschiedlichen rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen“.

Geschult wurden insgesamt 22 Fachleute aus 18 verschiedenen Ländern bzw. Regionen: Albanien, Andorra, China, Ghana, Estland, Finnland, Hongkong, Katar, Korea, Liechtenstein, Libyen, Madagaskar, Nordmazedonien, Pakistan, Russland, Taiwan, Schweiz und Singapur.

Referenten des BVL zeigten in Ihren Vorträgen auf, wie das BVL als Krisenmanagementbehörde im nationalen, europäischen und internationalen Kontext agiert. In Berlin-Marienfelde, dem Sitz der Untersuchungsabteilung des BVL, besuchten die Schulungsteilnehmer das im BVL angesiedelte Europäische Referenzlabor.

In Kooperation mit dem MRI, dem Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, wurden die verschiedenen Methoden zur Überprüfung von authentischen Lebensmitteln vorgestellt. Ob Herkunft, Inhaltsstoffe oder auch die Anbaumethode – an konkreten Beispielen wurde den Teilnehmern gezeigt, wie das MRI mit Hilfe von DNS-Analytik, stabilen Isotopen, Proteinmustern und anderen spezifischen Lebensmitteleigenschaften Original und Fälschung unterscheiden kann. Weitere Referenten kamen vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA).

Quelle: BVL
 

Veröffentlichungsdatum: 21.03.2019

Schlagwörter

International, Experten, Lebensmittelsicherheit, EU