Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

IKO-Konferenz Italien: Gute Marktaussichten für Kiwis

16. September 2019

Die 38. Versammlung der International Kiwi Organization (IKO), in Turin, vom 8.-10. September 2019, schloss mit Optimismus, ein Gefühl, angeregt durch ein günstiges Marktszenario, das durch niedrigere Bestände charakterisiert ist. Die Delegierten der 38. IKO warnten zudem davor, nicht zu früh zu ernten und den Ursprung des Produktes zu verteidigen.

Bildquelle: Shutterstock.com Kiwi
Bildquelle: Shutterstock.com

„Die Delegationen, die sich hier versammelten, haben immer die Interessen des Sektors in den wichtigsten Produktionsländern mit Blick auf weitere Entwicklung und Wachstum repräsentiert. Wir dürfen angesichts neuer Marktdynamiken nicht unvorbereitet sein und müssen wissen, wie wir uns einem „Spielfeld“ anpassen, dass sich verändert. Mein Vorschlag, der von jenen einstimmig angenommen wurde, die anwesend waren, ist, ein Ad-hoc-Komitee zu gründen, das Daten und Zahlen über jene Länder sammeln und bewerten kann, die sich selbst mit Arroganz gegenüber der internationalen Szene geben, aber von denen es keine genauen Informationen gibt“, sagte Patrizio Neri, Koordinator des Turiner Gipfels.

Die Delegierten Mitglieder, die an der IKO 2019 in Turin teilnahmen. Foto © CSO
Die Delegierten Mitglieder, die an der IKO 2019 in Turin teilnahmen. Foto © CSO

Die Kiwi-Saison in der Südhemisphäre geht zu Ende, wobei sie einem normalen Handelstrend folgt, mit Chile, das in den letzten Tagen die Verschiffung in Richtung der Überseeziele abschloss und Neuseeland, das die Lieferungen in ein paar Wochen beenden wird.

Soweit die Nordhemisphäre betroffen ist, plant IKO für 2019 eine ausgewogene Produktion, keine Überschüsse und von guter Qualität. Die wesentliche Stabilität der Mengen in Griechenland und Frankreich wird von einer Abnahme von 10% bei der italienischen Ernte begleitet.

Die Delegierten sagten, sie seien entschlossen, dafür einzutreten, die Qualität und korrekte Bewertung des Produktes zu verteidigen, deshalb muss das Risiko einer zu frühen Ernte absolut vermieden werden. Die Empfehlung ist, diese positive Marktsituation zu erhalten, indem auf den richtigen Grad an Reife der Früchte gewartet wird, in Übereinstimmung mit den verschiedenen definierten Parametern.

Ein zweiter Aspekt, der der Versammlung besonders wichtig war, betrifft das dornige Problem mit Ursprungsfälschungen. Letztes Jahr gab es unerfreuliche Fälle in Frankreich und Italien, für die in den Alpen ein gerichtliches Verfahren läuft, das in ein paar Monaten in den Gerichtssälen enden wird. Die IKO empfiehlt viel Aufmerksamkeit, sodass sich illegale Handlungen nicht wiederholen, und steht für die Verteidigung der Verbesserung des Ursprungs der Produkte.

Während des zweiten Arbeitstages wurden rein technische Themen angesprochen, die sich auf Pflanzenschutzaspekte beziehen, die den Ertrag in den wichtigsten Produktionsländern angehen, wie Bakteriose und Kiwi-Moria. Seit langer Zeit verweilt auch die asiatische Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys). Hinsichtlich dessen erkannten die Delegierten die Notwendigkeit, die individuellen Einrichtungen der verschiedenen Länder zu sensibilisieren und gleichzeitig eine gemeinsame Handlung in Europa für ein echtes Problembewusstsein in der Hoffnung anzunehmen, effektiv mit solch einem Notfall umzugehen.

Quelle: CSO Italy

Veröffentlichungsdatum: 16.09.2019

Schlagwörter

IKO, Konferenz, Italien, Marktaussichten, Kiwi