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Hohes Maß an Verbraucherschutz in Niedersachsen

04. September 2019

„Lebensmittel und Futtermittel sind in Niedersachsen sehr sicher", sagte Agrarministerin Barbara Otte-Kinast bei der Vorstellung des Verbraucherschutzberichts 2018. „Auch im vergangenen Jahr sind größere Skandale im Bereich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes ausgeblieben. Das ist ein positives Signal für alle Verbraucherinnen und Verbraucher und ein Ergebnis der guten Arbeit unserer Überwachungsbehörden."

Bildquelle: Shutterstock.com GEmuese
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Gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Prof. Dr. Eberhard Haunhorst, und dem Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages (NLT), Prof. Dr. Hubert Meyer, erläuterte die Ministerin den aktuellen Verbraucherschutzbericht des Landes und den Tätigkeitsbericht des LAVES. Die

Im Verbraucherschutzbericht wird aber auch auf Risiken hingewiesen. So ergaben Schwerpunktkontrollen, dass tiefgekühlte Gemüse und Kräuter durchaus mit Keimen belastet sein können, weshalb sie vorsorglich immer durchgegart werden sollten

Mehr als zwei Millionen Untersuchungen hat das LAVES in 2018 vorgenommen. Es wurden sämtliche amtliche Proben aus Niedersachsen von Lebens- und Futtermitteln, Bedarfsgegenständen, kosmetischen Mitteln und Spielwaren sowie zur Feststellung von Tierkrankheiten und -seuchen untersucht. „Ein Ergebnis ist, dass etwa 15 Prozent der Lebensmittelproben aufgrund von mikrobiologischen oder anderen Verunreinigungen beanstandet wurden", sagt LAVES-Präsident Prof. Dr. Eberhard Haunhorst bei der Vorstellung des Tätigkeitsberichtes. Allerdings sei der Anteil der Proben mit gesundheitsschädlichen Keimen mit 0,5 Prozent (Vorjahr 0,6 Prozent) erneut sehr niedrig.

„Die kommunalen Behörden haben im Jahr 2018 insgesamt 61.729 risikoorientierte Kontrollen in mehr als 38.800 Betrieben durchgeführt", berichtete Prof. Dr. Hubert Meyer vom NLT. Daneben wurden etwa 26.200 Proben aus 9.353 Betrieben entnommen. Sowohl die Beanstandungsquote bei den kontrollierten Betrieben (51 Prozent) als auch der Anteil an Proben mit gesundheitlich relevanten Verunreinigungen mit Bakterien, Viren, Schimmel oder Hefepilzen (13 Prozent) liegen jeweils auf dem Niveau der Vorjahre. „Die Anzahl der durchgeführten Betriebskontrollen als auch der Probennahmen geht seit Jahren leicht zurück."

Den Verbraucherschutzbericht 2018 finden Sie als Download hier

Quelle: Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Veröffentlichungsdatum: 04.09.2019

Schlagwörter

Verbraucherschutz, Niedersachsen