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HHLA steigert erneut Umsatz und Profitabilität

10. Mai 2019

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2019 gestartet. In einem herausfordernden Marktumfeld konnten in den ersten drei Monaten Umsatzerlöse und operatives Ergebnis stark gesteigert und die Profitabilität nochmals verbessert werden.

Foto: HHLA / Thies Rätzke
Blick auf das automatisierte Blocklager auf dem HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) in Hamburg. Foto: HHLA / Thies Rätzke

Der Containerumschlag stieg, auch dank der erfolgreichen Integration des im letzten Jahr erworbenen estnischen Terminalbe­treibers HHLA TK Estonia, leicht an. Die sehr positive Geschäftsentwicklung beim Containertransport und bei der Immobilienbewirtschaftung führten zu einem Umsatz von 347,6 Mio. Euro (+ 10,3 Prozent). Das Betriebsergebnis (EBIT) lag weit über dem Vorjahr und legte um 11,8 Mio. Euro bzw. 24,5 Prozent auf 59,7 Mio. Euro zu. Effekte aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 machten davon lediglich ein Plus von 3,5 Mio. Euro aus.

Angela Titzrath, HHLA-Vorstandsvorsitzende: „Die im ersten Quartal erreichten Ergebnisse sind eine gute Grundlage, um die von uns prognostizierten Jahresziele zu erreichen. Dazu intensivieren wir unsere Anstrengungen, um unsere auf die Stärkung der Gestaltungskraft und Zukunftsfähigkeit ausgerichtete Strategie konsequent umzusetzen. Wir werden von unseren Kunden an unserem Leistungsversprechen gemessen. Daher arbeiten wir kontinuierlich an der weiteren Verbesserung von Produktivität, Qualität und Zuverlässigkeit.“

TEILKONZERN HAFENLOGISTIK: GESCHÄFTSENTWICKLUNG JANUAR – MÄRZ 2019

Im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik stiegen der Umsatz in den ersten drei Monaten um 10,6 Prozent auf 339,8 Mio. Euro und das operative Ergebnis (EBIT) um 26,1 Prozent auf 55,7 Mio. Euro stark an. Die EBIT-Marge erhöhte sich um 2,0 Prozentpunkte auf 16,4 Prozent.

Im Segment Container konnte die Mengenentwicklung leicht um 2,2 Prozent auf 1.865 Tsd. Standardcontainer (TEU) gesteigert werden. Hierzu trug insbesondere die positive Entwicklung der internationalen Terminals in Tallinn und Odessa bei. Die Umsatzerlöse im Segment konnten in den ersten drei Monaten gegenüber 2018 um 4,8 Prozent auf 200,9 Mio. Euro gesteigert werden. Ursachen hierfür waren ein temporärer Anstieg der Lagergelder sowie eine erneute Steigerung des Bahnanteils. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Mio. Euro bzw. 15,6 Prozent auf 37,8 Mio. Euro. Von diesem Anstieg sind 2,6 Mio. Euro auf die Anwendung von IFRS 16 zurückzuführen. Die EBIT-Marge stieg um 1,7 Prozentpunkte auf 18,8 Prozent.

Im Segment Intermodal konnten die HHLA-Transportgesellschaften im ersten Quartal 2019 stark zulegen. Mit einem Plus von 13,7 Prozent stieg der Containertransport auf 398 Tsd. Standardcontainer (TEU). Getragen wurde die Entwicklung durch das Wachstum sowohl der Bahn- als auch der Straßentransporte. Die Bahntransporte legten verglichen mit dem Vorjahr um 14,7 Prozent auf 310 Tsd. TEU zu. Nach einem schwachen Vorjahresquartal erholten sich die Straßentransporte aufgrund des starken Anstiegs der Zustellverkehre und konnten in einem schwierigen Marktumfeld um 10,1 Prozent auf 88 Tsd. TEU zulegen. Die Umsatzerlöse lagen mit 123,9 Mio. Euro um 22,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Wesentlichen führten ein erneut leicht gestiegener Bahnanteil am Gesamtaufkommen in Verbindung mit einer günstigen Struktur der Ladungsströme und längeren Transportdistanzen zu dieser starken Umsatzentwicklung. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich aufgrund der positiven Mengen- und Umsatzentwicklung um 35,1 Prozent auf 25,3 Mio. Euro. Daneben ermöglichte die Senkung der Trassenpreise in Deutschland eine weiter steigende Auslastung der Zugsysteme. Die Anwendung von IFRS 16 hatte für die positive Entwicklung des EBIT keine wesentliche Bedeutung.

Quelle: HHLA

Veröffentlichungsdatum: 10.05.2019

Schlagwörter

HHLA, Umsatz, Profitabilität