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Höhere Importe für Spanien – insbesondere mehr Gemüse

03. Juli 2019

Der spanische Import von Obst und Gemüse belief sich in den ersten vier Monaten auf 1.100 Millionen EUR, 12% mehr als in dem gleichen Zeitraum 2018 mit einer Menge von 1,2 Millionen Tonnen (+6%), so die neusten aktualisierten Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchsteuern der Finanzbehörde.

Bildquelle: Shutterstock.com paprika
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Wie FEPEX berichtet, ist das größte Wachstum bei Gemüse mit 31% mehr Wert zu sehen, der sich auf 399 Millionen EUR mit einer Menge von 644.657 Tonnen (+5%) beläuft. Hervorzuheben ist die Kartoffel mit 152,5 Millionen EUR (+107%) und 408.533 Tonnen (+6%), Tomaten mit 43,5 Millionen EUR (+25%) und 45.665 Tonen (+32%) und Paprikas mit 31,2 Millionen EUR (+12%) und 31.519 Tonnen (+15%).

Der Wert des spanischen Obstimports ist um 4% auf 701 Millionen EUR mit einer Menge von 584.187 Tonnen (+7%) gestiegen, wobei das Wachstum von Beeren, wie Himbeeren mit 102 Millionen EUR (+3,5%) und 14.938 Tonnen (+23%) und Blaubeeren mit 66 Millionen EUR (+39%) und 11.608 Tonnen (+63%) hervorzuheben ist.

Für FEPEX betrifft das Verhalten von bestimmtem Obst und Gemüse einen Zeitraum maximaler Produktion der gleichen Produkte in Spanien mit einer sehr negativen Auswirkung auf die Situation der Märkte an der Quelle. In dem Fall von Tomaten wird der Ursprung Marokko mit einer Importzunahme von 32% in der Menge und 25% im Wert in dem analysierten Zeitraum und Marokko als Hauptlieferanten durch eine starke Menge importierter Produkte aus diesem Land verfälscht, so die Vereinigung der Obst- und Gemüseerzeugerorganisationen von Almería (Coexphal). Coexphal hat einen Kontrollplan gefordert, um diese betrügerische Praxis bei der Vermarktung von Tomaten aus Almeria zu korrigieren.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 03.07.2019

Schlagwörter

Importe, Spanien, gemüse