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Handel zur Rettung des dualen Systems bereit

12. August 2014

Der Einzelhandel hat zur Rettung des dualen Systems rund 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Jetzt steht noch die Zustimmung der dualen Systeme zu dem Angebot aus. Mehrere große Einzelhandelsunternehmen haben sich am Freitag (8. August) bereit erklärt, für den Weiterbetrieb des dualen Systems die Summe von rund 20 Millionen Euro bereitzustellen. „Wir erwarten eine zügige Annahme des Angebots durch die Systembetreiber. Nur so kann die Finanzierung zuverlässig gewährleistet werden“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Das duale System sei ein wichtiger Teil des Recyclings und der Wertstoffverwertung in Deutschland.

Das Angebot des Handels sieht vor, dass die einzelnen Handelsunternehmen ihre jeweiligen Entsorgungspartner in bilateralen Lösungen jeweils entsprechend finanziell unterstützen. Eventuelle Rückzahlungsmodalitäten bleiben den jeweiligen Vertragspartnern überlassen. „Ich denke, wir haben einen für alle Parteien gangbaren Weg gefunden. Der Handel hat ein großes Interesse am Fortbestand des dualen Systems und dessen Weiterentwicklung zu einer noch leistungsfähigeren Wertstoffsammlung“, so Genth weiter.

Die finanziellen Zusagen der Händler gelten vorbehaltlich einer abschließenden Zustimmung des Bundeskartellamts, der Unterzeichnung der neuen Clearingstellenverträge und der neuen Prüfungsrichtlinien durch alle dualen Systeme sowie der finalen Gremienentscheidungen in den Unternehmen. An dem Angebot beteiligen sich folgende  Handelsunternehmen: Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Kaufland, Lidl, Metro, Rewe und Tchibo.


Quelle: HDE

Veröffentlichungsdatum: 12.08.2014

Schlagwörter

Duale System, Einzelhandel, HDE