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Handel innerhalb der EU im ersten Halbjahr in Menge stabil geblieben und im Wert 5% gestiegen

22. Dezember 2017

Der Handel mit Obst und Gemüse unter den EU-Mitgliedsstaaten blieb in der Menge mit 20 Millionen Tonnen stabil und stieg im Wert auf 19.333 Millionen EUR, das zeigen die neusten Daten von dem Amt für Statistik der EU (Eurostat) für das erste Halbjahr 2017 und im Vergleich mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, berichtete FEPEX.

Bildquelle: Shutterstock.com Obst Gemuese
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Die vermarktete Menge an Obst und Gemüse zwischen den Mitgliedsstaaten in der ersten Hälfte des Jahres folgt dem Stabilisierungstrend des letzten Jahres 2016, wo 37,9 Millionen Tonnen gegenüber 37,8 Millionen Tonnen 2015 erreicht wurden. Der Handel innerhalb der Gemeinschaft mit Gemüse  belief sich auf 10,6 Millionen Tonnen (-1,8%) und mit Obst auf 9,3 Millionen Tonnen (+2,1%).

Der Wert des innergemeinschaftlichen Handels mit Obst und Gemüse ist in dem ersten Halbjahr von 2017 um 5% auf 19.333 Millionen EUR gestiegen, wie in dem Vorjahr 2016, wo er bei 34,454 Millionen EUR stand, 5% mehr als 2015.

Die Handelsdaten zeigen, dass die Handelsflüsse zwischen den Mitgliedsstaaten laut FEPEX ohne Veränderungen zwischen den wichtigsten Importländern gefestigt wurden, wobei Deutschland mit 4,6 Millionen Tonnen der größte Importeur in dem ersten Halbjahr 2017 war, die gleiche Menge wie bis Juni 2016. Nach Deutschland kommt Frankreich mit 2,2 Millionen Tonnen, auch die gleiche Menge wie in dem Vorjahr, dann die Niederlande mit 1,9 Millionen Tonnen, ebenso die gleiche Menge wie in dem Vorjahr und das Vereinigte Königreich (UK), dessen Obst- und Gemüseimporte aus der EU sich in dem ersten Halbjahr auf 1,73 Millionen Tonnen beliefen, praktisch die gleiche Menge wie in der ersten Hälfte 2016, wo es 1,77 Millionen Tonnen importiert hat.

Bezüglich der wichtigsten EU-Exporteure in dem analysierten Zeitraum und nach Eurostat-Daten ist Spanien an erster Stelle mit 6,5 Millionen Tonnen, 1,5% mehr. Frankreich und Belgien haben auch mit je 2,1 Millionen Tonnen (+5%) und 2 Millionen Tonnen (+6%) zugelegt. Demgegenüber gab es in den Niederlanden einen Rückgang um 5% mit 3,9 Millionen Tonnen Export in der ersten Hälfte von 2016 und 3,7 Millionen Tonnen in dem ersten Halbjahr 2017.

Der Nicht-EU-Handel, also Exporte der EU außerhalb ihrer Grenzen, spiegelte negative Prozentzahlen wider. Der EU-Export von Obst und Gemüse hat in der ersten Hälfte von 2017 um 5% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2016 auf 3,06 Millionen Tonnen abgenommen, wovon 1,87 Millionen Tonnen Obst (-5%) und 1,19 Millionen Tonnen Gemüse (-1%) entsprechen. In dem vorhergehenden Jahr 2016 lagen die Lieferungen  außerhalb der EU bei 6,6 Millionen Tonnen, 8% weniger als 2015, und der Wert betrug 4.981 Millionen EUR, praktisch die gleiche Zahl wie 2015, wo es 4.944 Millionen EUR waren.

Für FEPEX sollten diese Daten von der Europäischen Kommission bei der Gestaltung ihrer Handelspolitik beachtet werden, indem sie eine proaktivere Haltung bei den Handelsverhandlungen mit diesen Ländern einnimmt, die eine echte Möglichkeit für den EU-Obst- und -Gemüsesektor darstellen könnten.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 22.12.2017

Schlagwörter

fruchthandel, EU, Menge, Wert, Statistik