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Hamburg Süd: Brennstoffwechsel für saubere Luft

09. April 2018

Die Hamburg Süd und ihr schwedischer Kunde Electrolux setzen sich gemeinsam für die Reduzierung von Schwefeldioxidemissionen in Häfen ein: Die „Santa Catarina“ (7.114 TEU) hat während ihrer Liegezeiten in Manzanillo (Mexiko), Callao (Peru) sowie Iquique und Puerto Angamos (Chile) zwischen dem 11. und 24. März auf freiwilliger Basis statt Schweröl (HFO) saubereres Marinegasöl (MGO) genutzt, um Hilfsmotoren und Boiler zu betreiben.

Hamburg Sued Cap San Nicolas_ Foto © Hamburg Süd hs_group
Foto © Hamburg Süd

Beides muss im Hafen für die Energie- und Wärmeversorgung des Schiffes laufen. Bereits in der Vergangenheit haben die Hamburg Süd und Electrolux ein Brennstoff-Upgrade durchgeführt und dadurch einen Beitrag zum Umwelt- und Gesundheitsschutz geleistet. Durch den deutlich geringeren Schwefelgehalt des Marinegasöls verringern sich die Schwefeldioxidemissionen für die berücksichtigte Electrolux-Ladung um über 95 Prozent. Finanziert wird das Projekt von beiden Unternehmen: Electrolux trägt die Mehrkosten für das Marinegasöl. Die Hamburg Süd übernimmt den operativen Mehraufwand, der durch die Planung und die Brennstoffumstellung entsteht.

Das gemeinsame Nachhaltigkeitsprojekt war mit einer Pilotphase bereits im Frühjahr 2017 gestartet. In den vier berücksichtigten Häfen ist – anders als in Nord- und Ostsee oder den nordamerikanischen Emission Control Areas – der Brennstoffwechsel von HFO auf MGO nicht vorgeschrieben.

Quelle: Hamburg Süd

Veröffentlichungsdatum: 09.04.2018

Schlagwörter

Hamburg Süd, Brennstoffwechsel