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Hafenbetrieb Rotterdam gründet "Rotterdam Food Hub"

06. Mai 2019

Rotterdam baut seine Position als größter westeuropäischer Transithafen für Produkte aus den Bereichen Landwirtschaft, Gartenbau und Fischerei weiter aus. Teil dieser Strategie ist die Einrichtung des Rotterdam Food Hubs am Calandkanaal, an der Zufahrt zur Maasvlakte.

Bild © Hafenbetrieb Rotterdam
Foto © Hafenbetrieb Rotterdam

Das 60 ha große Gewerbegebiet wird so gestaltet, dass Unternehmen aus dem Agrarlebensmittelsektor optimal unterstützt werden. Über mehr als die Hälfte des 60 ha großen Gewerbegebiets in der Nähe der Maasvlakte werden bereits Gespräche mit Interessenten geführt.

Bananen, Zwiebeln und … Heringe

Rotterdam ist der weitaus größte Import- und Exporthafen in Westeuropa im Agrarlebensmittelbereich. Beim Import belegen Zitrusfrüchte, Bananen und Trauben die ersten drei Plätze. Auch viele Säfte finden über Rotterdam ihren Weg zum Verbraucher. Beim Export liegen Gemüse, Zwiebeln und Kartoffeln auf den ersten Plätzen, gefolgt von Schweinefleisch, Hühnerprodukten, Käse, Pflanzen für den Außenbereich und Heringen. Das Land, in das von Rotterdam aus die meisten Agrarlebensmittel exportiert werden, ist China. Beim Import stammen die meisten Produkte aus Südafrika, Brasilien und Costa Rica.

Foto © Hafenbetrieb Rotterdam
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Spatenstich

Von den 60 ha sind ca. 45 ha zur Vergabe an Unternehmen verfügbar. Über 35 ha dieser Fläche laufen bereits Gespräche mit Interessenten. Vorbereitungsarbeiten wie Bodenuntersuchungen haben dieses Frühjahr bereits stattgefunden; eine Baustraße und Versorgungseinrichtungen für den Bau werden ab Juni angelegt. Ab Juli wird beim ersten Kunden der Spatenstich zur Entwicklung des Geländes am sog. „Kop van de Beer“ gesetzt. Ende 2020 werden dort die ersten Unternehmen den Betrieb aufnehmen.

Quelle: Hafenbetrieb Rotterdam

Veröffentlichungsdatum: 06.05.2019

Schlagwörter

Hafenbetrieb Rotterdam, Rotterdam Food Hub