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Gute Witterungsbedingungen: Kartoffeln in Sachsen werden ausgepflanzt

16. April 2019

Bei guten Witterungsbedingungen gehen die Auspflanzarbeiten zügig voran. Die Preise für deutsche Lagerware und Importware aus Ägypten und Israel bleiben überwiegend auf dem Niveau der Vorwoche. Dies geht aus dem "Marktinformation Ostdeutschland 15. KW 2019" des Landesamts für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock hervor.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
Bildquelle: Shutterstock.com

Französische Lagerware ist leicht teurer geworden. Im Packgeschäft nimmt der Anteil an Frühkartoffeln stetig zu. Bei insgesamt ruhigem Absatzgeschehen wird der Anteil an Frühkartoffeln im Packgeschäft auf gut 30 % geschätzt. Die Schälkartoffelpreise bleiben stabil auf dem Niveau der vergangenen Woche. Derzeit sind keine weiteren Preiserhöhungen angekündigt worden.

Mecklenburg - Vorpommern
Bei sehr guten Witterungsbedingungen läuft das Pflanzen der Kartoffeln vielerorts auf Hochtouren. Noch dominieren alterntige Speisekartoffeln im Angebot der Handelsketten. Während in der einen Packstation die Restmengen aus der Ernte 2018 mit dem Ostergeschäft voraussichtlich aufgebraucht sind, können andernorts noch weitaus länger alterntige Knollen abgepackt werden. Die Preise für deutsche und französische Lagerware sowie für die Frühkartoffelimporte halten das Niveau der vergangenen Woche. Der stetige Absatz an Speiseware passt zum Angebot. Ägyptische Frühkartoffeln laufen diese Woche in der Werbung des Lebensmitteleinzelhandels. Die Schälkartoffelpreise verharren auf dem Vorwochenniveau.

Brandenburg
Die Erzeugerpreise für alterntige deutsche Speiseware bleiben stabil auf dem Vorwochenniveau. Importe aus Frankreich und Ägypten halten ebenfalls das Preisniveau der vergangenen Woche. Vereinzelt sind Abpacker mangels verfügbarer eigener Lagerware gänzlich auf Importware umgestiegen. Derzeit wird insbesondere bei der teuren Importware von schwachem Absatz berichtet. Allerdings laufen zeitgleich Sonderangebote mit alterntiger Lagerware. Die Qualität zwingt zum zügigen Verkauf. Die Auspflanzungen haben vielerorts begonnen und sind teils auch schon dank der günstigen Witterungsbedingungen weit fortgeschritten. Die Schälkartoffelpreise bleiben stabil. Nach den Preiserhöhungen der Vorwochen ist es ruhig am Markt.

Sachsen - Anhalt
Das Angebot an alterntiger deutscher Speiseware geht zunehmend zurück. Das bekommen insbesondere die Versandhändler zu spüren, welche oft nur noch kleine Restposten vermarkten können. Vereinzelt haben Abpacker noch Lagermengen zu stabilen Preisen zur Verfügung, welche voraussichtlich bis Ende Mai reichen werden. Kleinere Lebensmitteleinzelhändler auf dem Lande listen meist noch bis Anfang Juni heimische Lagerware. In den großen Handelsketten sind die Frühkartoffelimporte aus Ägypten und Israel auf dem Vormarsch. Französische Lagerware ist ebenfalls im Angebot. Das Kartoffelpflanzen läuft auf Hochtouren, teils sind die Arbeiten bereits abgeschlossen. Die Preise für rohe und gedämpfte Schälware bleiben unverändert auf dem Niveau der Vorwoche.

Thüringen
Noch steht deutsche Kühlhausware in allen Sortengruppen zum Abpacken zur Verfügung. Der Anteil an früher Importware am Packgeschäft hat im Vergleich zur Vorwoche nicht wesentllch zugenommen. Zum Osterfest in der kommenden Woche wird eine stärkere Nachfrage der hochpreisigen Frühkartoffeln erwartet. Das Preisniveau der in - und ausländische Speiseware hat sich im Vergleich zur Vorwoche nicht verändert. Von französische Speiseware werden teils nur noch Restmengen abgepackt. Die Schälkartoffelpreise verharren auf dem Niveau der vergangenen Woche.

Quelle: MIO-Lallf

Veröffentlichungsdatum: 16.04.2019

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Kartoffeln, Marktinformation, Ostdeutschland, Regional, Witterungsbedingungen, Sachsen, Auspflanzen