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Greenyard entscheidet sich basierend auf ermutigender Erholung für eigenständiges Szenario

19. November 2019

In der ersten Hälfte des Jahres 2019/20 erwies sich Greenyards Erholung als schneller und stärker als erwartet, wie ein bedeutender Anstieg der Betriebsergebnisse zeigte. Deshalb berichtete Greenyard, dass es die Notwendigkeit ausschließt, Kapital aufzubringen oder den Verkauf von Greenyards belgischen Fertigproduktaktivitäten weiter zu untersuchen, wobei es jeweils die Anteilseignerverwässerung und die Absicherung des operativen Kapitalflusses in dem Unternehmen vermeidet.

Bildquelle: Shutterstock.com Salat
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Greenyards Geschäftsbanken bestätigen ihre Glauben an eine eigenständige Erholung durch Ausdehnung der Aussetzungsperiode und dem Bereitstellen der notwendigen Flexibilität, um seinen Umgestaltungsplan umzusetzen.

Das Ergebnis ist eine wiedergewonnene Stabilität des Nettoumsatzes der Gruppe von 1.968,9 Millionen EUR gegenüber 1.979,7 Millionen EUR in dem ersten Halbjahr letztes Jahr (-0,5%) und eine bedeutende Verbesserung der Gewinnspanne, die zu einem bereinigten Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibung und Amortisierung (EBITDA) (vor IFRS 16) von 47,6 Millionen EUR (+15,7%) gegenüber 41,2 Millionen EUR 2018 führt und sogar eine Verdopplung gegenüber den 23,3 Millionen der zweiten Hälfte des vorhergehenden Finanzjahres ist.

Angesichts der aktuellen Erwartungen und des Fortschritts seines Umgestaltungsplans erwartet Greenyard, dass sein bereinigter EBITDA (vor IFRS 16) für das Gesamtjahr 2019/20 zwischen 88 bis 93 Millionen EUR landet.

Der Nettoumsatz für das Frischsegment ist um 2,1%, von 1.647,9 Millionen auf 1.612,6 Millionen EUR gesunken, was an der Kündigung bestimmter (verlustmachender) Verkaufsmengen und saisonalem Druck auf bestimmte Kategorien wie Trauben, Melonen, Avocados und Zitrusfrüchte lag. Dieser Effekt wurde noch nicht voll durch die Mengen wegen der Partnerschaft ausgeglichen, die an Fahrt gewinnen. Allerdings sieht Greenyard eine stetige Verbesserung über die letzten Monate.

Der Nettoumsatz für das Segment Lange Frisch ist von 331,8 Millionen auf 356,3 Millionen EUR (+7,4%) gestiegen, vor allem bedingt durch größere Mengen bei FoodService und dem Industriekanal.

Hein Deprez, Mitgeschäftsführer (Co-CEO) von Greenyards, kommentierte: „Greenyard und unsere Kollegen haben große Belastbarkeit gezeigt und kämpften hart dagegen. Wir konnten neue Partnerschaften mit unseren Kunden sicherstellen, das Vertrauen unserer Kunden stärken, aber auch den Weg in die Veränderung der traditionellen Arbeitsweise in unserem Sektor anführen. Diese Partnerschaften zeigen, dass es möglich ist, eng mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten mit einem gemeinsamen Fokus auf die Verbraucher und auf Nachhaltigkeit, während zugleich Wert für alle Beteiligten in der Wertkette geschaffen wird.

Quelle: Greenyard

Veröffentlichungsdatum: 19.11.2019

Schlagwörter

Greenyard, Erholung, eigenständig, Szenario