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GlobalG.A.P. und GIZ Zusammenarbeit für erleichterten Export von Gartenbauprodukten aus Zentralasien

28. September 2018

Das Ziel der Zusammenarbeit zwischen GlobalG.A.P. und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) soll die Wettbewerbsfähigkeit von Gartenbauprodukten aus Zentralasien verbessern, um den Zugang zu internationalen Märkten zu erleichtern.

Foto © GlobalG.A.P.
Foto © GlobalG.A.P.

Dies soll durch die Entwicklung von GlobalG.A.P.-Zertifizierung und Beratungsdiensten erreicht werden, die für lokale Erzeuger erschwinglich sind und überall in der Region zur Verfügung stehen.

Das Projekt „Handelserleichterung in Zentralasien“ (Trade Facilitation in Central Asia) wird seit 2017 in Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan betrieben. Das Programm soll handelsorientierte Unternehmen in Zentralasien unterstützen, von Kosten einsparenden Maßnahmen für die Handelserleichterung zu profitieren. Es wird von der GIZ umgesetzt und im Auftrag des Deutschen Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt.

Die Erleichterung des Exportes von Gartenbauprodukten ist eine wichtige Priorität für die Länder der Region. Die breitere Streuung der Exporte erfordert Maßnahmen, um eine Einhaltung der Anforderungen neuer Märkte sicherzustellen, darunter verpflichtende rechtliche Anforderungen sowie freiwillige Anforderungen/private Standards führender Organisationen wie GlobalG.A.P.

Das gemeinsame Projekt umfasst Aktivitäten zur Vergrößerung des Bewusstseins über die Vorteile der Einführung des GlobalG.A.P. Integrated Farm Assurance (IFA) Standard, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, Exportmärkte auszudehnen und den Zugang zu internationalen Handelsketten zu erleichtern.

Unter Nutzung der Dienste der GlobalG.A.P. Academy wurden 44 Experten aus Zentralasien über den Standard während des GlobalG.A.P. Farm Assurer Workshops geschult, zudem über spezielle GlobalG.A.P.-Aspekte wie Qualitäts-Management-Systeme und wie man ein Interner Inspekteur wird. Mit diesen Fähigkeiten bildenden Maßnahmen sollten zukünftige Berater und Prüfer gut vorbereitet sein, um die GlobalG.A.P.-Zertifizierung in der Region zu beschleunigen.

Zudem führten im Juni und Juli die zwei GlobalG.A.P.-Experten Kliment Petrov und Edite Strazdina Farmbewertungen im Vorfeld der Prüfung auf 7 verschiedenen Pilotfarmen in Zentralasien durch, um Stärken und Lücken der lokalen Erzeuger festzustellen. Fotos mit Einverständnis der GIZ Usbekistan, Kirgisistan, Tadschikistan, Kasachstan.

Quelle: GlobalG.A.P.

Veröffentlichungsdatum: 28.09.2018

Schlagwörter

GLOBALG.A.P., GIZ, Zusammenarbeit, Export, Gartenbauprodukten, Zentralasien