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GfK Konsumklima Deutschland: Konjunkturerwartung geht deutlich zurück

24. Juli 2018

Im Juni erreicht das GfK Konsumklima für die EU-28-Staaten 23,2 Zähler und lag damit um 2,6 Punkte über dem Wert vom März. Dies ist der höchste Stand seit November 2007. Die Anschaffungsneigung sank im EU-Durchschnitt zwar leicht, gleichzeitig nahm aber auch die Sparneigung ab, wodurch mehr Geld für den Konsum verfügbar ist. Dies geht aus der Ergebnisse des GfK Konsumklimas Europa für das zweite Quartal 2018 hervor.

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Deutschland: Konjunkturerwartung geht deutlich zurück

Die deutschen Verbraucher bewerteten die wirtschaftlichen Aussichten ihres Landes im zweiten Quartal 2018 weniger positiv als noch zu Anfang des Jahres. Die Konjunkturerwartung erreichte im Juni 23,3 Punkte und lag damit um 22,7 Zähler niedriger als noch im März. Die drohenden internationalen Handelskonflikte zeigen hier ihre Wirkung.

Aufgrund der guten Lage am Arbeitsmarkt hatte die sinkende Konjunkturerwartung aber keine Auswirkung auf die Bewertung der Lohnentwicklung. Im Juni erzielte die Einkommenserwartung einen Wert von 57,6 Punkten und damit 2,7 Zähler mehr als zum Ende des ersten Quartals.

Die Anschaffungsneigung sank im Juni gegenüber März um 2,9 Zähler auf 56,3 Punkte. Dies ist aber immer noch ein sehr gutes Niveau. Die exzellente Lage am Arbeitsmarkt sorgt bei den Verbrauchern für die notwendige Planungssicherheit für größere Anschaffungen.

Quelle: GfK

Veröffentlichungsdatum: 24.07.2018

Schlagwörter

GfK, Konsumklima, Studie, Deutschland