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GfK Consumer Index September 2018: Schlechtere Verfügbarkeit bei Gemüse und Obst

30. Oktober 2018

Auch wenn Wärme laut physikalischer Gesetze dafür sorgt, dass es zu einer Ausdehnung kommt: Im September wurden die Auswirkungen der Hitze und der Trockenheit in den Sommermonaten auf die Erntemengen verstärkt spürbar. 

Bildquelle: Shutterstock.com O&G
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Durch den Wassermangel kam es bei vielen Gemüse-Kulturen zu Ernteausfällen und Mangelware, was zu deutlich schlechterer Verfügbarkeit geführtund die Preise zum Teil kräftig hat steigen lassen. 

Die größten Mengenrückgänge verzeichneten Gemüsesorten, die unter der Erde wachsen, sowie die Kartoffeln: Zwiebeln wurden zu über 20 Prozent weniger gekauft als im Vorjahr, waren aber auch fast 40 Prozent teurer. Bei den Möhren waren es 18 Prozent weniger bei einem Preisanstieg von 22 Prozent und bei den Kartoffeln 12 Prozent Rückgang bei um 24 Prozent höheren Preisen.

Zulegen konnten dagegen küchenfertige Salate (+7% Menge, -1% Preise). Die ‚schweren‘ Sorten haben auch dafür gesorgt, dass die Gemüsemenge insgesamt um fast 15 Prozent zurückging, während die Preise gleichzeitig um fast 20 Prozent über denen des Vorjahresmonats lagen.

Obst ist im September 2018 mengenmäßig sogar noch stärker, nämlich um 16 Prozent zurückgegangen, was vor allem am Stein- (-20%) und Kernobst (-26%) liegt.

Kiwis (+22%), Ananas (+18%) konnten dagegen wachsen. Beide Sorten verzeichnen in Ihren Herkunftsländern gute Ernten, was die Importe ansteigen lässt. Insgesamt sind die Preissteigerungen beim Obst aber relativ gering ausgefallen (+2%).

Erfahren Sie mehr im aktuellen Consumer Index für den Monat September 2018.

Quelle: GfK

Veröffentlichungsdatum: 30.10.2018

Schlagwörter

Auswirkungen, Hitze, Trockenheit, GfK, Consumer Index, September, Verfügbarkeit, gemüse, Obst