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Geopa-Copa fordert Verbesserung der Regeln für Sozialversicherungsbeiträge für Saisonarbeiter

20. Dezember 2017

Geopa-Copa schickte der EU-Kommission am Freitag einen Brief, in dem sie um Unterstützung bei der Verbesserung der Regelungen für die Sozialversicherungsbeiträge für Saisonarbeiter in der EU bat.

Bildquelle: Shutterstock.com Saisonarbeiter
Bildquelle: Shutterstock.com

Die aktuellen Regeln schreiben vor, dass der Arbeitgeber den Sozialversicherungsbeitrag für jeden Saisonarbeiter in seinem oder ihrem Residenzland zahlt, was tendendziell das Herkunftsland des Arbeiters ist. Dies schafft Probleme für Arbeitgeber, die mit übermäßiger Bürokratie konfrontiert sind.

Viele Arbeitgeber setzen auf europäische Migranten, weil sie mit der Menge an nationalen Arbeitskräften allein nicht auskommen. Es wird geschätzt, dass in der EU jedes Jahr 5 Millionen europäische landwirtschafliche Arbeitskräfte überall in Europa arbeiten.

Die Arbeitgeber-Gruppe der berufsständischen landwirtschaftlichen Organisationen der Europäischen Union (Geopa-Copa) und der Europäische Verband der Landwirtschafts-, Nahrungsmittel- und Tourismusgewerkschaften (EFFAT) versuchen, eine Debatte über die Verbesserung der Regelungen zu starten.

In dem Brief an die EU-Kommissarin für Beschäftigung und Soziales, Marianne Thyssen, sagte der Präsident von Geopa-Copa, Chris Botterman: „Die Anwendung der aktuellen Regelungen ist für Arbeitgeber von übernationalen Saisonarbeitern wegen der enormen administrativen Lasten, die dies mit sich bringt, nicht möglich. Die Erzeuger wollen die Regeln befolgen, aber die Regeln müssen realisierbar sein.“

www.copa-cogeca.eu

Veröffentlichungsdatum: 20.12.2017

Schlagwörter

Geopa, COPA, Sozialversicherungsbeiträge, Saisonarbeiter