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GB: Schüler wegen unreifer Früchte verprellt

07. Dezember 2018

Kinder in Großbritannien (GB) bekommen im Rahmen eines Regierungsprogramms Obst und Gemüse, das unreif ist. Das Schulobst- und -gemüse-Programm bietet Schulkindern im Alter zwischen vier und sechs Jahren täglich ein kostenloses Obst oder Gemüse in staatlich finanzierten Bildungseinrichtungen an.

Bildquelle: Shutterstock.com Schulobst
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Einem Bericht der Soil Association zufolge ist das Programm „kaputt“ und die schlechte Qualität der gelieferten Erzeugnisse hält Kinder eher davon ab, sie zu essen. Die Soil Association sagt in ihrem Bericht, dass „es riskant ist, dass Kindern stattdessen beigebracht wird, frischem Obst und Gemüse mangele es an Aroma oder Beschaffenheit und es eignet sich eigentlich nur für die Mülltonne“, berichteten Onlinemedien.

Lehrer teilten der Soil Association mit, dem Obst und Gemüse „fehle es an Frische, es ist bei weitem nicht köstlich und häufig nicht essbar. Allgemein ist das Obst und Gemüse nicht so frisch, wie wir es hofften, und das bedeutet, die Kinder essen es nicht.“

Zudem zitiert der Bericht Ergebnisse eines Auskunftsgesuches im Rahmen der Informationsfreiheit (Freedom of Information Request), das ergab, nur 13% der Äpfel und 5% der Birnen, die im Rahmen des Programms verteilt wurden, stammen aus Großbritannien. Regierungsdaten zeigen auch, das Obst und Gemüse hatte höhere Pestizidrückstände als die entsprechenden Supermarktfrüchte. 

Quelle: au.lifestyle.yahoo.com

Veröffentlichungsdatum: 07.12.2018

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GB, Schüler, unreif, Früchte