Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

FuturPera 2017: zweiter Tag widmete sich Märkten und Exporten

23. November 2017

Die große Teilnahme an der Veranstaltung setzt sich fort, die an ihrem zweiten Tag einen Hauptfokus auf die Herausforderungen von Marketing legte, wobei Birnen die Wiederbelebung des Obstkonsums verfolgen. Zudem waren Produktion, Konsum, Marktherausforderungen und neue Marketingaussichten die Hauptthemen des wichtigen Symposiums „Markt und Konsum: Neue Trends und Zukünftige Herausforderungen“ des World Pear Forums in Ferrara.

Logo

Vor einem gefüllten Raum eröffnete Gianni Amidei, Präsident der Branchenübergreifenden Organisation Birnen (OI Pera), das Forum mit einer Darstellung der Produktion 2017.

„Die neusten Zahlen für Italien, der erste Erzeuger europäischer Birnen, zeigen eine Produktion von rund 735.000 Tonnen (+8% gegenüber 2016) an, ein Wert, der unter die durchschnittliche Produktion der letzten Jahre fällt“, erklärte Präsident Amidei. „Abate ist mit über 320.000 Tonnen (+10%) eine der größten Sorten, gefolgt von William BC mit 160.000 Tonnen (+3%) und Conference, die populärste Sorte in Europa, mit 61.000 Tonnen (+2%) und Kaiser mit 41.000 Tonnen (+12%). Eine Nichtüberschussproduktion lässt gekoppelt mit guter Fruchtqualität auf einen reibungslosen Lauf der Handelssaison hoffen, wie die ersten Ergebnisse der Verkaufsleistung andeuten.“

Es ist somit ein gutes Jahr, das Exporte fördern sollte, die aktuell ziemlich begrenzt sind, wie Marco Salvi, Präsident von Fruitimprese, sagte. „Aktuell sind die Exporte noch auf „traditionelle“ Ziele konzentriert, vor allem innerhalb der Genzen der Europäischen Union. Es wäre wichtig, die Durchdringung unseres Produktes auf potentiell empfängliche Länder wie Kanada, Mexiko, USA, Brasilien, Südafrika, Indien, Vietnam, Russland, China zu erhöhen.“

Es besteht auf jeden Fall Handelsinteresse, das jedoch noch teilweise ausgeschlossen ist, da Pflanzenschutzbarrieren bestehen, wie Simona Rubbi, Verantwortliche für die Öffnung neuer Märkte bei CSO Italy, sagte: „Das ist eine ernste Anomalie unseres europäischen Systems, aber trotz der Schwierigkeiten arbeiten wir an verschiedenen Fronten, insbesondere an der Öffnung des chinesischen Marktes für italienische Birnen und wir freuen uns darauf, die unerlässliche Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Beteiligten zu wiederholen, um so bald wie möglich auf diesem wichtigen Markt anzukommen.“

Quelle: CSO - csoservizi.com

Veröffentlichungsdatum: 23.11.2017

Schlagwörter

FuturPera, Märkten, Exporten