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Frühkartoffelmarkt Österreich Woche 32: Trockenheit erschwert Ernte - Interesse an österreichischer Ware bekundet

10. August 2018

Die österreichische Frühkartoffelsaison verabschiedet sich mit stabilen Preisen. In den wichtigsten Anbaugebieten gab es auch in der letzten Woche keine nennenswerten Niederschläge. Mancherorts mussten die Rodearbeiten aufgrund der ausgetrockneten Böden und Temperaturen von weit über 30 Grad eingestellt werden.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffeln
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Interesse an österreichischer Ware bekundet

Der heimische Markt ist angesichts der urlaubsbedingt schwachen Inlandsnachfrage noch gut ausreichend mit Frühsorten versorgt. Die Erträge bei den Anschlusssorten und bei der Haupternte dürften vielerorts aber enttäuschend ausfallen, sodass kein Angebots- und damit einhergehender Preisdruck im weiteren Saisonverlauf erwartet wird. Im Gegenteil: Unterdurchschnittliche Ernten bei vielen europäischen Mitbewerbern sollten sich heuer bei den Exportzahlen entsprechend positiv bemerkbar machen. Momentan wird ja aus allen Himmelsrichtungen Interesse an österreichischer Ware bekundet.

Die Erzeugerpreise liegen meist unverändert auf dem Vorwochenniveau. In Niederösterreich wurde zu Wochenbeginn für mittelfallende Ware weiterhin 18,- €/100kg bezahlt, für Übergrößen zwischen 15,- und 18,-. In der Steiermark liegen die Preise stabil bei 20,- €/100kg. Schalenfeste Ware wird in OÖ um bis zu 22,- €/100kg übernommen.

Quelle: Landwirtschaftskammer Österreich

Veröffentlichungsdatum: 10.08.2018

Schlagwörter

Frühkartoffel, Markt, Trockenheit, Ernte