Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Frische Nahrungsmittel: Preisauftrieb im März 2017 abgeschwächt

31. März 2017

Mit der kalten Witterung endete im März die Preisrallye bei frischem Gemüse. In der Folge verlangsamte sich die Teuerung frischer Nahrungsmittel spürbar. Gleichzeitig rückte die Entwicklung bei den Milchprodukten wieder stärker in den Fokus, so die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI).

Bildquelle: Shutterstock.com Eisbergsalat
Bildquelle: Shutterstock.com

Teures Gemüse und höhere Preise für Milch und Milchprodukte hatten im Januar und Februar 2017 für einen kräftigen Preisauftrieb bei frischen Nahrungsmitteln gesorgt. Die im AMI-Frischeindex gemessene Teuerungsrate erreicht in diesen Monaten Werte von 6,0 bzw. 6,5 %. Ende März hat sich die Lage wieder beruhigt. Der Frischindex sank den bislang vorliegenden Daten zufolge auf 3,6 %.

In den ersten beiden Monaten des Jahres waren extreme Witterungsbedingungen in wichtigen Anbaugebieten für ein knappes Angebot an frischem Gemüse verantwortlich. Aufgrund dieser Knappheit zogen die Preise auf breiter Front an. Einige Gemüsearten wie Eisberg- und Feldsalat oder auch Zucchini kosteten zeitweise mehr als doppelt so viel wie zu Beginn des vergangenen Jahres. Im Verlauf des März entspannte sich die Angebotssituation jedoch. Gegenüber dem Vormonat gaben die Gemüsepreise im Durchschnitt um rund 20 % nach.
Für Zucchini, Eisberg- und Feldsalat zahlten die Verbraucher in Deutschland nur noch die Hälfte dessen, was sie im Februar hatten ausgeben müssen.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 29.03.2017)

Veröffentlichungsdatum: 31.03.2017

Schlagwörter

Nahrungsmittel, Preise, Studie