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Fraunhofer Institut belegt deutlichen Vorteil beim Carbon Footprint von Mehrweg-Kunststoffbehältern

12. März 2018

Die von der Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) in Auftrag gegebene Studie des Fraunhofer Instituts IBP kommt zu dem Ergebnis,  dass Mehrwegtransportsteigen rund 60 % weniger Treibhausgasemmissionen verursachen als Einwegtransportverpackungen aus Karton.

Bildquelle: Shutterstock.com Mehrweg-Kunststoffbehälter
Bildquelle: Shutterstock.com

SIM veröffentlicht Studie zum Carbon Footprint von Verpackungssystemen für Obst- und Gemüsetransporte in Europa

Hauptziel der Studie war die Quantifizierung der Treibhausgasemissionen der wiederverwendbaren, klappbaren Kunststoffbehälter und der Einweg-Kartonbehälter sowie deren anschließender Vergleich. Zur Erreichung des Hauptziels wurden Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette beider Verpackungssysteme betrachtet, basierend auf deren tatsächlicher Transportleistung in Deutschland, Spanien, Italien, Niederlande und Frankreich.

Dabei wurden die Lebenszyklusphasen Herstellung, Nutzung und Lebensende und somit also der gesamte Lebenszyklus der beiden Verpackungssysteme analysiert.

Beim Vergleich der beiden Verpackungssysteme bezüglich der Distribution von 1.000 t Obst oder Gemüse schnitten die Mehrwegtransportsteigen beim Material Footprint mit einem Bedarf von 3.070 kg Kunststoff zum Bedarf beim Einweg-Kartonbehälter mit 52.200 kg signifikant besser ab.

Den Verwendern von Mehrweg- und Einwegsystemen wird die Studie ermöglichen, Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette zu identifizieren und systematisch an ihrer Vermeidung bzw. Verringerung zu arbeiten, z.B. im Rahmen betrieblicher Umweltberichte.

www.stiftung-mehrweg.de

Quelle: SIM

Veröffentlichungsdatum: 12.03.2018

Schlagwörter

Fraunhofer Institut, Carbon Footprint, Mehrweg-Kunststoffbehältern, Studie, Verpackung