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Frankreich: Kirschindustrie - Unternehmen droht das Aus

19. Mai 2016

Das Verbot der Verwendung des Insektizids Dimethoat durch das Landwirtschaftsministerium im April ist nicht nur eine Bedrohung für die Lieferung von Frischkirschen, sondern auch die Hersteller von kandierten Herzkirschen. Ohne französische Herzkirschen wird der französische Sektor von kandierten Kirschen sterben. Die Industrie forderte den Premierminister auf, die lokale und traditionelle Industrie zu retten.

Kirschen

Dimethoat ist bis jetzt das einzige Insektizid im Kampf gegen den asiatischen Schädling, die Fruchtfliege. Das Ministerium hat keine äquivalente Alternative geliefert. Wie von vegetable.fr berichtet, wird die Entscheidung der Regierung den Tod für die kandierten Kirschen der Provence, ihre 300 Jobs in der Produktion und 200 Familienerzeuger bedeuten.

Die Produktion von kandierten Kirschen ist in der Provence angesiedelt. 100% des Ertrages sind für die industrielle Produktion bestimmt und werden in einem Radius von 30 km um Apt (Vaucluse) geerntet. Damit werden mehr als 85% des Bedarfs der Unternehmen abgedeckt, die kandierte Kirschen erzeugen. Die Entscheidung des Ministeriums erfolgte ohne Konsultation der Unternehmen und bestraft die Unternehmen, die sich für die lokale Beschaffung durch Verträge mit den Erzeugern entschieden haben.

Die Unternehmen der Produktion kandierter Kirschen sind für das geplante Verbot des Pestizids, aber es müssen entsprechende Tests und die Einführung effektiver Alternativen geplant werden. Somit würde ein schwerer Schaden für die traditionelle lokale Industrie der Gegend verhindert, wo die Pflanzen immer knapper werden.  

Quelle: vegetable.fr

Veröffentlichungsdatum: 19.05.2016

Schlagwörter

Frankreich, Kirschindustrie, Kirschen, Unternehmen