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Flexibilität ist der Schlüssel auf dem Weg der Schifffahrtsbranche zu einer CO2-armen Zukunft

18. September 2019

Auf der London International Shipping Week (LISW) 2019 hat DNV GL – Maritime die dritte Ausgabe seiner „Maritime Forecast to 2050“ veröffentlicht. Die Maritime Forecast untersucht die Zukunft der Schifffahrtsindustrie in einer sich schnell verändernden globalen Energielandschaft.

hhla ctb_liegeplatz © HHLA Thies Rätzke
HHLA ctb. Foto © HHLA /Thies Rätzke

Der diesjährige Bericht konzentriert sich auf das Problem der Verringerung der CO2-Intensität der weltweiten Flotte, um die von der Weltschifffahrtsorganisation IMO gesetzten ambitionierten Ziele zur Senkung der Treibhausgasemissionen (GHG) zu erreichen.
 
„Die vorhandene Technologie kann uns in die von uns angestrebte Zukunft führen, zu der auch das Erreichen der im Übereinkommen von Paris festgesetzten Zielsetzung von maximal 1,5 °C Erwärmung gehört”, erklärte Remi Eriksen, Group President und CEO von DNV GL. „Bis jetzt erfolgte die Umsetzung der Energiewende aber viel zu sporadisch. Wir benötigen eine breite abgestimmte politische Agenda, die neue Technologien gleich bei ihrem Entstehen unterstützt und diese Förderung auch in der Ausbauphase aufrechterhält.”
 
Eine Kombination aus externem Marktdruck und der von der IMO vorgegebenen Marschrichtung hat zur Folge, dass sich das Problem der Dekarbonisierung direkt vor der Haustür der Schifffahrtsbranche abspielt. Die diesjährige Maritime Forecast beschäftigt sich mit der Antwort auf Frage, wie es der Schifffahrtsbranche gelingen wird, dieses Problem zu meistern. So untersucht sie, wie die weltweite Flotte für die Dekarbonisierung gerüstet ist, und wirft einen Blick auf verschiedene Strategien und Methoden, auf die die Branche zum Erreichen dieses Ziels zurückgreifen kann.
 
Die Prognose analysiert die regulatorischen Szenarien (Bestand des Status quo; allmählich immer strenger werdende Vorschriften; oder sehr strenge Vorschriften, die vor dem Ende der Frist bis 2050 eingeführt werden) und welche Auswirkungen diese auf den Übergang zu emissionsärmeren und CO2-neutralen Brennstoffen haben könnten. Verbesserungen der allgemeinen Energieeffizienz an Bord sind ebenfalls wesentlicher Bestandteil der Emissionssenkung.

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Quelle: HM

Veröffentlichungsdatum: 18.09.2019

Schlagwörter

Flexibilität, Schlüssel, Schifffahrtsbranche, CO2-arm, Zukunft