Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Extremadura genehmigt einen Strategieplan für Kernobst zur Optimierung des Sektors

24. Mai 2017

Die Junta de Extremadura (Regionalregierung von Extremadura) und die Vereinigung der Obsterzeuger von Extremadura (Afruex) haben einen Strategischen Plan für Kernobst (Plan Estratégico de la Fruta) präsentiert, der Strategien, Ziele und Projekte bestimmt, welche die Entwicklung, Veränderung und Optimierung des Sektors zum Ziel haben.

Bildquelle: Shutterstock.com Pflaumen
Bildquelle: Shutterstock.com

Die Ministerin für Umwelt und Ländliches, Landwirtschaftspolitiken und Territorium, Begoña García, und der Präsident von Afruex (die Fepex angehört), Atanasio Naranjo, präsentierten den Strategischen Plan am Freitag. Der Sektor steht der Regionalen Behörde zufolge für 25.000 ha Produktion, schafft fast 1.000 feste Arbeitsplätze und 6 Millionen saisonale Jobs.

Der Plan wurde im Rahmen der Tagung für  Nacherntetechnologie, internationalen Handel und Logistik (Jornada Tecnología Postcosecha, Comercio Internacional y Logística) präsentiert, die von Afruex organisiert wurde.

Die Exporte von Obst und Gemüse aus Extremadura beliefen sich 2016 auf 164.673 Tonnen, 16% weniger als 2015, im Wert von 178,9 Millionen EUR (-12%), so Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchsteuern. Dies sind 84% der insgesamt von dieser Autonomen Gemeinde exportierten Menge.

Der Export von Obst stand 2016 bei 139.146 Tonnen, 11% weniger als 2015, im Wert von 146 Millionen EUR (-13%), da es einen Rückgang bei Früchten wie Pfirsich, Nektarine und Kirschen gab, während Pflaumen stark zulegten.

Die Exporte von Pflaumen beliefen sich 2016 auf 62.060 Tonnen, 11% mehr als 2015, im Wert von 60,3 Millionen EUR, 12% mehr als 2015, wobei Extremadura die wichtigste autonome Gemeinde ist, die diese Frucht exportiert, gefolgt mit großem Abstand von Murcia und Andalusien.

Demgegenüber haben die Lieferungen von Nektarinen und Pfirsichen von Extremadura abgenommen. Nektarinen standen bei 35.878 Tonnen (-21%) für einen Wert von 35,5 Millionen EUR (-20%) und Pfirsiche beliefen sich auf 17.716 Tonnen (-24%) für einen Wert von 15,7 Millionen EUR (-28%). Der Export von Kirschen hat 2016 auch abgenommen auf 5.665 Tonnen (-42%) im Wert von 14,6 Millionen EUR (-41%), so Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchssteuern der Finanzbehörde des Wirtschaftsministeriums, weitergegeben durch Fepex.

Quelle: Fepex

Veröffentlichungsdatum: 24.05.2017

Schlagwörter

Extremadura, Strategie, Kernobst, Optimierung, Sektor