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Europäischer Zitrussektor fordert Untersuchung der Auswirkungen von Abkommen mit Drittländern

30. April 2019

Die Zitruskontaktgruppe des Gemeinsamen Französisch-spanisch-italienischen Komitees mit Portugal veranstaltete ihre Jahresversammlung, am 25. April, auf Korsika. Bei dem Treffen, an dem erstmals auch Portugal teilnahm, haben die Zitrusindustriefachleute aus den vier Ländern, die den Großteil der EU-Produktion vereinen, eine Analyse der aktuellen Saison 2018/19 gemacht und die Auswirkungen von EU-Handelsabkommen mit Drittländern diskutiert.

Foto © AVA-Asaja
Foto © AVA-Asaja

In dieser Hinsicht waren sie sich einig, einen Brief an ihre jeweiligen Behörden zu schreiben, um zu bitten, dass Zitrusfrüchte bei den Verhandlungen dieser Abkommen als „sensible Produkte“ angesehen werden und dass die EU-Kommission eine Untersuchung ausarbeitet, die die aktuellen und in naher Zukunft liegenden Auswirkungen angesichts der Sorten- und Produktionsentwicklung in diesen Ländern und der verschiedenen Abkommen in dem europäischen Zitrussektor analysiert. Sie waren sich auch einig, einen gemeinsamen Brief der Fachleute dieser vier Länder an die EU-Kommission zu schicken, in dem diese Bitten zusammengetragen werden.

Während des Treffens wurde die wichtige Rolle der Organisation für die gute Entwicklung des Sektors hervorgehoben. Die Fachleute der 4 Länder betrachten die Kontaktgruppe als ein grundlegendes Werkzeug, weil sie die Bildung einer gemeinsamen Front zur Verteidigung der Interessen des Zitrussektors der EU ermöglicht.

Die portugiesischen Erzeuger haben angeboten, das nächste Treffen der Gruppe 2020 an der Algarve zu veranstalten, das wichtigste Produktionsgebiet dieses Landes.

Quelle: AVA-ASAJA

Veröffentlichungsdatum: 30.04.2019

Schlagwörter

Europa, Zitrus, Sektor, Untersuchung, Auswirkungen, Abkommen, Drittländern