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EUROPHYT – Weniger Schadorganismen bei der Einfuhr

07. November 2018

Der aktuelle EUROPHYT-Jahresbericht der EU-Kommission (veröffentlicht im Oktober 2018) zeigt, dass im Jahr 2017 rund 1.500 Beanstandungen aufgrund von Schadorganismen (Pflanzenschädlinge) registriert wurden, was einem Rückgang von 18 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. 

Bildquelle: Shutterstock.com Paprika
Bildquelle: Shutterstock.com

Die wichtigsten Produkte aus Nicht-EU-Ländern, die aufgrund der Anwesenheit von Schadorganismen beanstandet wurden, waren Obst und Gemüse, insbesondere Paprika, Mango, Basilikum, Auberginen, Zitrusfrüchte und verschiedene Kürbisse, so der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV).

Bild DFHV
Bild Europhyt/DFHV

Darüber hinaus haben die laufenden Bemühungen der Kommission, eng mit den Ländern zusammenzuarbeiten, deren Ausfuhren in die EU häufig beanstandet werden (bilateraler Dialog, Pflanzengesundheitsaudits und andere gezielte Maßnahmen), dazu geführt, dass die Zahl der Beanstandungen seit 2013 um 40 % zurückgegangen ist.

Der Bericht 2017 bietet einen Überblick über die im Jahr 2017 eingegangenen Überwachungsmeldungen und bewertet die wichtigsten Trends im Zeitraum 2013 bis 2017.

Holzverpackungsmaterial und Schnittblumen trugen ebenfalls wesentlich zu den Beanstandungen bei.

Den aktuellen Report 2017 finden Sie hier.

Quelle: DFHV Newsletter aktuell 10/2018

 

Veröffentlichungsdatum: 07.11.2018

Schlagwörter

EUROPHYT, Schadorganismen, Einfuhr