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Europäische Kommission wird 2017 an der Reform der Instrumente zum Schutz des Handels arbeiten

12. Januar 2017

Eine der Prioritäten der Europäischen Kommission für dieses Jahr ist es, die Reform der Instrumente zum Schutz des Handels abzuschließen, wie es in dem Arbeitsprogramm der Kommission steht, das Ende 2016 präsentiert wurde.

Bildquelle: Shutterstock.com O en G
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Das Ziel für die Union ist, Maßnahmen zu haben, mit denen sie mit der aktuellen Situation in dem internationalen Handel mithalten kann, während sie ihre internationalen Verpflichtungen in der Gemeinschaftsmarktorganisation beachtet.

Am 9. November 2016 präsentierte die Kommission ihren Vorschlag für eine neue Methode zur Kalkulation des Dumpings bei Importen aus Drittländern. Die Kommission erklärt, dass „die Europäische Union sicherstellen muss, dass ihre Instrumente zum Schutz des Handels weiter effektiv dabei sind, mit signifikanten Marktstörungen in bestimmten Ländern umzugehen, die zu Überkapazität führen könnten und Exporteure ermuntern, ihre Produkte zu Schleuderpreisen auf dem EU-Markt zu verkaufen“.

Obwohl diese Reform von Antidumpingmaßnahmen für industrielle Waren anwendbar ist, meint FEPEX, dass die Europäische Kommission die gleichen Parameter in dem Agrarlebensmittelsektor verfolgen sollte, insbesondere in dem Obst- und Gemüsesektor, der mit Wettbewerbsstörungen außerhalb des Gemeinschaftsmarktes zu tun hat, weil die Handelsschutzmaßnahmen, die in bilateralen und multilateralen Vereinbarungen vorgesehen sind, in der EU nicht effektiv angewendet werden, obwohl in einer großen Zahl von Drittländern, deren Erzeuger Zugang zu dem EU-Markt haben, eine extrem protektionistische Politik gemacht wird.

Die neue Methodologie muss von dem Europarat und Europäischen Parlament genehmigt werden und wurde seit dem 12. November 2016 auf dem Treffen der Handelsminister der EU intensiver aufgegriffen.

Quelle: Fepex 

Veröffentlichungsdatum: 12.01.2017

Schlagwörter

Europäische Kommission, Reform, Instrumente, Schutz, Handel