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EUA: Klimawandel bedroht Landwirtschaft

01. Oktober 2019

Nach einem kürzlich veröffentlichten Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) wird die pflanzliche und tierische Erzeugung voraussichtlich zurückgehen und muss möglicherweise sogar in Teilen der südlichen und mediterranen Regionen Europas aufgrund der zunehmenden negativen Auswirkungen des Klimawandels eingestellt werden, so der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV).

Bildquelle: Shutterstock.com Anbau
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In der Studie heißt es, dass die Anpassung an den Klimawandel für den Agrarsektor der EU oberste Priorität haben muss, um die Widerstandsfähigkeit gegen extreme Ereignisse wie Dürren, Hitzewellen und Überschwemmungen zu verbessern. In einem Szenario sollen die Ackerflächenwerte in Teilen Südeuropas bis 2100 um mehr als 80 % sinken, was zur Aufgabe von Flächen führen könnte. Die Ernährungssicherheit in der EU soll dadurch aber nicht gefährdet sein. Allerdings könnte in den kommenden Jahrzehnten ein weltweit erhöhter Nahrungsmittelbedarf Druck auf die Lebensmittelpreise ausüben, heißt es im Bericht. Mehr Informationen finden Sie hier.

Quelle: DFHV Newsletter aktuell  9/2019
 

Veröffentlichungsdatum: 01.10.2019

Schlagwörter

EUA, Klimawandel, Landwirtschaft