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EU stützt Wachstum spanischer O&G-Exporte weiter - Deutschland bleibt Hauptabnehmer

05. April 2018

Der Wert der spanischen Obst- und Gemüseexporte an die EU belief sich 2017 auf 11.760 Millionen EUR, ein Anteil von 92,5% an den Gesamtexporten von 12.704 Millionen EUR und damit ganz ähnlich wie in den letzten fünf Jahren, weswegen die EU weiter das Verhalten der spanischen Exporte bestimmt.

Bildquelle: Shutterstock.com Salat
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Die letzten 5 Jahre hatte Spanien einen Anteil von 92,7% in 2016, 92,5% in 2015, 91,4% in 2014 und 91,7% in 2013.

Bei der Menge ist es ähnlich und obwohl sich die spanischen Exporte an die EU 2017 gegenüber 2016 bei 11,7 Millionen Tonnen stabilisiert haben, machen sie 93,4% der Gesamtmenge aus, der gleiche Prozentsatz wie 2016 und ähnlich wie in den Vorjahren: 93,2% der Gesamtmenge 2015, 92% 2014 und 92,4% 2013.

Der Export an Drittländer hat um 3% gegenüber 2016 auf 944 Millionen EUR zugenommen, allerdings blieb der Anteil dieser Länder praktisch stabil und hat in den letzten fünf Jahren sogar abgenommen. 2013 beliefen sich die spanischen Exporte an Nicht-EU-Länder auf 891,4 Millionen EUR, 8,3% der Gesamtmenge, während es 2017 7,4% der Gesamtmenge waren.

Deutschland, der Hauptabnehmer spanischen Obsts und Gemüses, behält eine positive Entwicklung bei mit 3.333 Millionen EUR, 2% mehr als 2016. Die Lieferungen an die Niederlande sind auch um 2% auf 1.032 Millionen EUR gestiegen, während Frankreich und das Vereinigte Königreich (UK) jeweils 3% Rückgang auf 2.181 Millionen EUR und 1.710 Millionen EUR verzeichneten.

Brasilien ist weiter das führende Ziel spanischer Exporte an Drittländer obwohl es 2017 einen Rückgang von 16% auf 92 Millionen EUR verzeichnete. Erwähnenswert sind auch Kanada mit 68,6 Millionen EUR (+20%) und Saudi-Arabien mit 58,2 Millionen EUR (+14%).

Die Entwicklung spanischer Exporte in den letzten fünf Jahren den Zielen nach spiegelt die Schwierigkeit der Öffnung neuer Märkten wider, die eine echte Möglichkeit für den Obst- und Gemüsesektor darstellen, so FEPEX. Sie spiegelt auch die Abhängigkeit des EU-Marktes und den Bedarf wider, einerseits den Binnenmarkt zu verteidigen und andererseits die asymmetrische Globalisierung dieses Marktes zu vermeiden, der zunehmend für Drittlandproduktionen offensteht, ohne dass es eine Gegenseitigkeit gibt.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 05.04.2018

Schlagwörter

EU, Wachstum, Exporte, Deutschland