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EU-Struktur der Baumobstanlagen im Jahr 2017

16. April 2019

In der Europäischen Union (EU) waren im Jahr 2017 fast 1,3 Mio. ha Land mit Obstbäumen bepflanzt. Ein Drittel davon entfiel auf Apfelplantagen (473.500 ha, 37 %) und ein weiteres Fünftel auf Orangenhaine (255.500 ha, 20 %). Auf Pfirsichplantagen entfielen 190.500 ha (15 %), auf Bäume mit kleinen Zitrusfrüchten, insbesondere Satsumas und Clementinen, 139.600 ha (11 %), auf Birnenbäume 100.400 ha (8 %), auf Aprikosen 75.700 ha (6 %) und auf Zitronenhaine 60.100 ha (5 %).

Grafik © Eurostat
Grafik © ec.europa.eu/Eurostat

Die mit Obstbäumen bepflanzte Fläche machte rund 1 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche aus, so der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV).

Zwei Drittel der EU-Obst-Anbaufläche entfielen auf Spanien, Italien und Polen. Spanien war 2017 der führende EU-Mitgliedsstaat im Hinblick auf die Obstanbaufläche (422.800 ha bzw. 33 % der EU-Gesamtfläche), gefolgt von Italien (279.300 ha bzw. 22 %) und Polen (167.300 ha bzw. 13 %). Im Vergleich zu 2012 ist die Anbaufläche von Obstbäumen in der EU leicht gestiegen (+0,4 %).

Bei den Obstbäumen wurde zwischen 2012 und 2017 in folgenden Ländern eine Zunahme verzeichnet: Polen (+16.300 ha bzw. +11 %), Griechenland (+5300 ha bzw. +6 %), Rumänien (+3400 ha bzw. +6 %) und Portugal (+2500ha bzw. +7 %). Dadurch wurden Rückgänge ausgeglichen, insbesondere in Spanien (-9800 ha bzw. -2 %), Italien (-6300 ha bzw. -2 %) und Tschechien (-4100 ha bzw. -29 %).

Quelle: DFHV Newsletter aktuell 3/2019
 

Veröffentlichungsdatum: 16.04.2019

Schlagwörter

EU, Struktur, Baumobstanlagen, Statistik