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EU-Schnellwarnsystem (RASFF): Rolle des BVL

09. September 2019

Als nationale RASFF-Kontaktstelle erhält das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) alle Meldungen des Schnellwarnsystems (RASFF). Ist ein potentiell gesundheitsgefährdendes Produkt nach Deutschland gelangt, so prüft das BVL die Meldung und leitet sie an die zuständigen Überwachungsbehörden in den Bundesländern weiter.

Bildquelle: BVL
Bildquelle: RASFF - BVL

Vor Ort treten die Behörden an die betroffenen Unternehmen heran, so der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV). Alle erforderlichen Maßnahmen werden eingeleitet, damit das Produkt schnellstmöglich vom Markt genommen wird. Über das RASFF werden auch weitere Staaten informiert, falls sie mit dem Produkt beliefert wurden. Über das Netzwerk werden zusätzlich weiterführende Informationen zu Vertriebswegen und Analyseergebnissen geteilt.

Neben der EU-Kommission, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und der EFTA-Überwachungsbehörde (ESA) sind inzwischen 32 Länder Mitglieder des RASFF-Netzwerks, darunter alle EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen, die Schweiz, Liechtenstein und Island als assoziierte Staaten.

Laut BVL-Präsident, Dr. Helmut Tschiersky, zeigen die Zahlen des Vorjahres, wie wichtig in Zeiten des grenzüberschreitenden Handels ein europäisches Netzwerk zur Wahrung der Lebensmittelsicherheit ist. Das RASFF besteht seit über 40 Jahren.

Quelle: DFHV Newsletter aktuell  8/2019
 

Veröffentlichungsdatum: 09.09.2019

Schlagwörter

EU-Schnellwarnsystem, RASFF, BVL