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EU-Richtlinienvorschlag gegen "unfaire Handelspraktiken in der Lebensmittellieferkette" ist fataler Angriff auch auf den NRW-Einzelhandel

19. Oktober 2018

In einem Richtlinienentwurf der EU-Kommission findet sich auf Vorschlag einer Gruppe von CDU/CSU Europaparlamentariern der Ansatz für ein Verbot für den Zusammenschluss von Einzel- und Großhandel zu Einkaufsgemeinschaften. Der Handelsverband beurteilt dies als eindeutigen Eingriff in die freie Marktwirtschaft, was auch zu höheren Preisen und einer Gefährdung des mittelständischen Lebensmitteleinzelhandels führen wird.

Quelle: Six Dun / Shutterstock.com  The European Parliament hemicycle
The European Parliament hemicycle. Quelle: Six Dun / Shutterstock.com 

Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Nordrhein-Westfalen, wendet sich in einem Brandbrief direkt an die nordrheinwestfälische Landesregierung sowie regionale Bundestagsabgeordnete

und bittet um Unterstützung zur Verhinderung dieses Vorhabens. Gewarnt wird vor einem existenzgefährdenden Angriff auf den mittelständischen Lebensmittelhandel und steigenden Verbraucherpreisen. Achten: „Zwar rudern bereits einige Europaparlamentarier wieder zurück aber noch kann keine Entwarnung gegeben werden, weshalb wir auch in Nordrhein-Westfalen alle Kräfte mobilisieren wollen, um diesen Generalangriff gerade auf den genossenschaftlich organisierten Lebensmitteleinzelhandel abzuwehren.“

Quelle: Handelsverband Nordrhein-Westfalen e.V. - HV NRW

Veröffentlichungsdatum: 19.10.2018

Schlagwörter

EU-Richtlinienvorschlag, unfaire Handelspraktiken, Lebensmittellieferkette, Angriff, NRW-Einzelhandel