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EU: Nichtgenehmigung von 7 PSM-Wirkstoffen

15. November 2019

Im laufenden Kalenderjahr 2019 wurde bis Ende Oktober die EU-Genehmigung von insgesamt sieben Wirkstoffen nicht erneuert. Betroffen sind die Wirkstoffe Propanil, Ethoprophos, Chlorthalonil, Chlorpropham, Dimethoat, Desmedipham und Methiocarb. Damit endet die Möglichkeit zur Verwendung dieser Wirkstoffe für Pflanzenschutzmittel (PSM) auf EU-Ebene, so der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV).

Bildquelle: Shutterstock.com Pestizide
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Alle sieben EU-Verordnungen traten in 2019 in Kraft. Im Anschluss müssen die EU-Mitgliedsstaaten die Zulassungen für PSM mit diesen Wirkstoffen widerrufen, hier gelten dann entsprechende Abverkaufs- und Aufbrauchfristen.

Für weitere vier Wirkstoffe liegen bereits Verordnungsentwürfe zur Nichtgenehmigung vor. Es ist davon auszugehen, dass diese noch bis Ende 2019 bzw. spätestens Anfang 2020 im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden. Dazu zählen u. a. Thiacloprid, Chlorpyrifos und Chorpyrofos-methyl.

Der DFHV greift dieses Thema im Rahmen seines QM-Infoverteilers auf, weil normalerweise im Anschluss auch die Rückstandshöchstgehalte für diese Wirkstoffe abgesenkt werden. Das hat entsprechende Konsequenzen für Ware, die in der EU hergestellt und in die EU importiert wird.

Quelle: DFHV Newsletter aktuell  10/2019
 

Veröffentlichungsdatum: 15.11.2019

Schlagwörter

EU, Nichtgenehmigung, PSM-Wirkstoffen