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EU-Import von Obst und Gemüse aus Drittländern 6% gestiegen und -Export 9% gesunken

08. Mai 2017

Die Importe der EU von Obst und Gemüse aus Drittländern haben 2016 um 6% gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 14,7 Millionen Tonnen zugenommen. Hingegen haben sich die Importe in demselben Zeitraum um 9% auf 6,5 Millionen Tonnen reduziert, zeigen Daten des Europäischen Statistikamtes, die von Fepex weitergegeben wurden.


Bildquelle: Shutterstock.com

Die Obstimportmenge hat im Vergleich zu 2015 auf 12,5 Millionen Tonnen zugenommen, Gemüse um 10% auf 2,1 Millionen Tonnen.

Das wichtigste von der EU importierte Obst aus Drittländern ist die Banane mit 5,5 Millionen Tonnen (+5% gegenüber 2015), gefolgt von Zitrusfrüchten mit 2,2 Millionen Tonnen (+10%), Ananas und Avocados mit 1,7 Millionen Tonnen (+9%).

Die wichtigsten Gemüseimporte waren Tomaten mit 524.733 Tonnen (+9%), Kartoffeln mit 388.843 Tonnen (+20%) und Zwiebeln und Knoblauch mit 347.580 Tonnen (+11%).

Die EU-Exporte von Obst und Gemüse nahmen gegenüber 2015 bei Obst um 7% auf 3,5 Millionen Tonnen und bei Gemüse um 11% auf 3 Millionen Tonnen ab.++Die EU exportierte an Drittländer 2016 vor allem Äpfel und Birnen mit 1,8 Millionen Tonnen (10% weniger als 2015), gefolgt von Zitrusfrüchten mit 660.109 Tonnen (-3%). Das am meisten exportierte Gemüse an Nicht-EU-Länder waren Kartoffeln mit 1,2 Millionen Tonnen (-11%) und Zwiebeln und Knoblauch mit 969.177 Tonnen (-6%).

Bezüglich des Wertes der EU-Importe von Obst und Gemüse aus Drittländern ergab sich ein Wert von 15.316 Millionen EUR, 8% mehr als 2015, wovon 12.757 Millionen EUR Obst waren (+8%) und 2.559 Millionen EUR Gemüse (+10%).

Der EU-Exportwert von Obst und Gemüse an Nicht-EU-Länder belief sich 2016 auf 4.937 Millionen EUR (+1%), wovon 2.854 Millionen EUR Obst waren, die gleiche Menge wie 2015, und 2.042 Millionen EUR Gemüse (+3%).

Die Daten von Eurostat für 2016 zeigen die Globalisierung des Gemeinschaftsmarktes für Obst und Gemüse, wobei es eine zunehmende Tendenz für die Produkte gibt, die aus Drittländern stammen, wohingegen die Exporte der Mitgliedsstaaten an diese Länder abnehmen, was vor allem an den Schwierigkeiten bezüglich des Pflanzenschutzes bei dem Zugang zu neuen Märkten liegt.

Quelle: Fepex

 

Veröffentlichungsdatum: 08.05.2017

Schlagwörter

Import, Export, EU, Drittländer