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EU entdeckt CBS-Pilz in Zitrusimporten – ASAJA fordert strengere Kontrollmaßnahmen für Importe

10. Mai 2019

Die EU-Pflanzenschutzkontrolleure haben den Pilz Guignardia Citricarpa (Ursache für Zitrus-Schwarzfleckenkrankheit, engl. CBS) in Ztirusimporten aus Tunesien entdeckt. Diese bedauerlichen Neuigkeiten eröffnen ein neues Szenario für den europäischen Pflanzenschutz: die Plage, welche dieser Pilz verursacht, ist bereits im Mittelmeerraum.

Foto © AVA Asaja
Foto © AVA Asaja

Die spanische Vereinigung AVA-ASAJA ist der Meinung, dass diese ernste Situation Folgen für die europäische Pflanzenschutzpolitik haben muss und viel strengere Pflanzenkontrollregelungen zur Verteidigung der EU-Zitrusproduktion ergriffen werden müssen.

Die neusten Informationen, die von der Europäischen Kommission kommen, zeigen, dass Grenzkontrollen im März zweimal und im April fünfmal Produktionen abgefangen haben, die den Pilz Guignardia Citricarpa trugen, der Auslöser der Schwarzfleckenkrankheit bei Zitrusfrüchten (Citrus Balck Spot, CBS) ist, wobei die Lieferungen Zitrusfrüchte in allen Fällen aus Tunesien kamen. Dieser Pilz, der in vielen Zitrusproduktionsländern präsent ist, aber nicht in Spanien oder dem Rest der EU, verursacht einen Verlust der Handelsqualität der Früchte und stellt eine ernste Bedrohung für die Produktionen der Gemeinschaft dar.

Benjamín Faulí, Koordinator der Nationalen Grupo de Frutas von ASAJA, sagte, diese Situation gibt leider „den Beleg für unsere Beschwerden und unterstützt uns darin, dass die Forderungen, die ASAJA und der spanische Zitrussektor in den letzten Jahren wegen der Risiken der Einführung von Citrus Black Spot vorbrachten, die durch den Pilz Guignardia citricarpa verursacht wird, auf unseren Feldern Realität sind.“

Quelle: AVA-ASAJA

Veröffentlichungsdatum: 10.05.2019

Schlagwörter

EU, CBS-Pilz, Zitrus, Importe, Asaja, strengere, Kontrollmaßnahmen