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EU beschleunigt Handelsgespräche mit Mexiko

07. Februar 2017

Die Europäische Kommission und Mexiko werden die Verhandlungen über ein Freihandels-abkommen beschleunigen, das seit 2000 in Kraft ist, wobei zwei neue Treffen für April und Juni in Mexico City geplant sind, um ein breiteres und ambitionierteres Abkommen als das vorhergehende zu erreichen.

Bildquelle: Shutterstock.com Pflaumen
Bildquelle: Shutterstock.com

Die Entwicklung der spanischen Exporte von Obst und Gemüse nach Mexiko war in den letzten Jahren negativ, von 1.084 Tonnen 2010 auf 12 Tonnen 2015. Der Wert der Exporte belief sich 2010 auf 840.740 EUR und 2015 waren es 81.413 EUR, so Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchsteuern der Finanzbehörde, die dem Wirtschaftsministerium untersteht, weitergegeben durch FEPEX.

2016 und bis November erholten sich die spanischen Exporte gegenüber 2015 auf 128 Tonnen im Wert von 65.499 EUR. Diese Erholung kam teilweise durch das Obstexportprogramm von Extremadura, vor allem Pflaumen, das von der Vereinigung der Obsterzeuger von Extremadura (AFRUEX) geleitet wurde. Allerdings sind die Mengen sehr klein und die Schwierigkeiten für den Export sind groß und teuer. Die Vereinigung muss unter anderem die Kosten für die Anwendung des Protokolls tragen, das mit Mexiko vereinbart wurde, zum Beispiel für die Besuche von mexikanischen Inspekteuren auf den Farmen.

Quelle: Fepex 

Veröffentlichungsdatum: 07.02.2017

Schlagwörter

EU, Handelsgespräche, Mexiko, Freihandel