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Estländischer Biolebensmittelmarkt hat bedeutend zugenommen

22. Mai 2019

Estlands Biofläche macht 18% seiner gesamten Landwirtschaftsfläche aus, die drittgrößte in der EU. Wenngleich die Verbrauchernachfrage nach biologischen Lebensmitteln in den letzten Jahren bedeutend zugenommen hat, bleibt die geringe verarbeitende Kapazität für die estländische Bioindustrie eine Herausforderung.


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Einem Bericht des Globalen Landwirtschafts-Informations-Netzwerkes (GAIN) des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) zufolge wird erwartet, dass die Nachfrage nach importierten gebrauchsfertigen Biolebensmitteln sowie nach Zitrusfrüchten und Frischgemüse, wie Biosüßkartoffeln, stark bleiben wird.

Estländische Biolandwirtschaftsproduktion

Die Bioproduktion in Estland wächst rasch. Rund 200.000 ha befinden sich aktuell in der Produktion (grob 18% der gesamten Landwirtschaftsfläche Estlands), es ist der drittgrößte Prozentanteil in der EU nach Österreich und Schweden. Estlands Biofläche machte 2016 1,8% der Gesamtfläche der EU-28 für biologische Produktion aus. Estlands 200.000 ha Biofläche beinhaltet Land, das sich noch in der Umstellung befindet, sowie Land, das schon voll umgestellt und zertifiziert ist.

Die Regierung von Estland will ihr Land als ein Zentrum für biologische Landwirtschaft und globalen Lieferanten von Biolandwirtschaft, Lebensmitteln und Forstprodukten etablieren. Als ein EU-Mitgliedsstaat hat Estland seine nationalen Gesetze harmonisiert und folgt allen relevanten EU-Regelungen und Verpflichtungen gegenüber Bioproduktion, -kennzeichnung und -handel.

Quelle: USDA FAS GAIN reports

Veröffentlichungsdatum: 22.05.2019

Schlagwörter

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