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Erste Feldphase der BfR-MEAL-Studie beendet

09. Juli 2019

Die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit 13 Mio. Euro geförderte MEAL-Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ist die erste Total-Diet-Studie für Deutschland und die umfangreichste weltweit. Dafür kaufte das BfR mehr als 90 % der in Deutschland am häufigsten verzehrten Lebensmittel, unter anderem frisches Obst und Gemüse, ein, verarbeitete sie in der eigenen Studienküche zu Mahlzeiten und bereitete sie anschließend für die Analyse im Labor auf.

Bildquelle: Shutterstock.com essen gemuese
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Erstmals wird detailliert untersucht, welchen Einfluss die Zubereitung von Lebensmitteln auf die enthaltenen Stoffe hat, so der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV).

Die untersuchten Stoffe decken ein breites Spektrum ab: von Schimmelpilzgiften, Schwermetallen, Pestiziden und Mineralstoffen bis zu aus Verpackungen migrierenden Stoffen. Darunter auch Stoffe, für die bisher nur wenige oder keine Daten in verarbeiteten Lebensmitteln vorliegen und für die damit erstmals Risikobewertungen durchgeführt werden können. Nach der jüngst beendeten ersten Feldphase liegen ca. 135.000 Einzelergebnisse vor, die als Grundlage dienen, um mögliche gesundheitliche Risiken durch den Verzehr von Lebensmitteln besser zu erkennen.

Quelle: DFHV Newsletter aktuell 6/2019
 

Veröffentlichungsdatum: 09.07.2019

Schlagwörter

Feldphase, BfR-MEAL, Studie