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Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für April 2019: Konsumklima stabilisiert sich

03. Mai 2019

Nach zwei Rückgängen in Folge kann sich das Konsumklima im April wieder stabilisieren. Von der optimistischen Einkommensstimmung kann im April auch die Anschaffungsneigung profitieren und ihre Vormonatsverluste wettmachen. Während die Einkommenserwartung zulegt, setzt sich die Talfahrt der Konjunkturerwartung fort. Die Schere zwischen Konjunktur- und Einkommenserwartung geht damit weiter auseinander.

Bildquelle: Shutterstock.com Einkauf
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Trotz des konjunkturellen Gegenwindes geht GfK nach wie vor davon aus, dass die privaten Konsumausgaben in diesem Jahr um etwa 1,5 Prozent steigen werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Verunsicherung durch die weltwirtschaftliche Eintrübung, den Handelskonflikt sowie den Brexit unter Beschäftigten nicht weiter ansteigt. In diesem Fall wäre sicherlich auch die Konsumkonjunktur betroffen und die aktuelle Prognose wahrscheinlich nicht zu halten.

Konjunkturerwartung sinkt erneut

Bei den Verbrauchern nimmt die Unsicherheit im Hinblick auf die weitere konjunkturelle Entwicklung in Deutschland wieder etwas zu. Eine globale Abschwächung der Konjunktur, das nicht endende Hin und Her um den Brexit sowie der anhaltende Handelskonflikt mit den USA sorgen dafür, dass das Risiko einer Rezession zuletzt wieder etwas gestiegen ist. Vor allem Handelsbeschränkungen, wie zum Beispiel höhere Zölle, sind für die Exportnation Deutschland eine ständige Bedrohung.

Für Mai zeigt sich das Konsumklima im Vergleich zum Vormonat mit einem unveränderten Wert von 10,4 Punkten und kann sich nach zwei Rückgängen in Folge wieder stabilisieren.

Quelle: GfK

Veröffentlichungsdatum: 03.05.2019

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Ergebnisse, GfK, Konsumklima, Studie, April