Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Eosta präsentiert neue Verpackungen ohne Plastik

04. Juli 2018

Für Bio-Snackgemüse und Zitrusfrüchte bietet Eosta mit seiner Eigenmarke Nature & More nun zwei neue, plastikarme und somit nachhaltige Verpackungen an: einen handlichen To-Go-Becher für Mini-Gemüse und ein kompostierbares Netz für Zitronen, Orangen und Co. Im deutschen und österreichischen Einzelhandel sind diese Verpackungen bereits zu finden.

Foto © Eosta
Foto © Eosta

Eosta erwartet, dass auch andere Handelspartner folgen werden, da vor allem umweltbewusste Bio-Konsumenten immer seltener plastikverpackte Ware akzeptieren. Eosta sorgte bereits mit der verpackungsfreien Kennzeichnungsmethode „Natürliches Labeling“ international für Aufmerksamkeit und konnte so schon millionenfach Kunststoffverpackungen einsparen.

Paul Hendriks. Foto © Eosta„Wer bewusst zu biologisch erzeugten Lebensmitteln greift, will kein umweltschädliches Plastik mehr um die Produkte“, stellt Michaël Wilde, Manager für Nachhaltigkeitskommunikation bei Eosta, klar. „Und trotzdem werden noch unzählige Tonnen Snack-Tomaten in farblosen Wegwerfbechern aus Kunststoff verkauft, einem Produkt der Erdölindustrie. Dazu wollten wir einen nachhaltigen Gegenentwurf präsentieren, und haben einen attraktiven, bunten To-Go-Becher auf den Markt gebracht, der zu einem Großteil aus Zuckerrohrfaser besteht, einem Abfallprodukt der Zuckerindustrie.“

Paul Hendriks. Foto © Eosta

Zuckerrohr und ein wenig Biokunststoff

Das Sichtfenster in diesem Mitnehm-Becher besteht jedoch aus Polymilchsäure (PLA), einem bio-basierten Kunststoff. Der Grund: Kunden wünschen sich einen Blick auf das Produkt im Inneren, um nicht die sprichwörtliche Katze im Sack zu kaufen. Eosta-Verpackungsmanager Paul Hendriks erklärt: „Für uns ist das der beste Kompromiss, um dem Kundenwunsch nachzukommen. PLA stammt aus erneuerbaren Ressourcen und kann in industriellen Kompostierungsanlagen ohne toxische Reststoffe abgebaut werden. Am liebsten würden wir aber komplett auf eine Verpackung verzichten - denn wir finden, dass unser Bio-Obst und -Gemüse bereits von Natur aus mit einer hervorragenden Hülle ausgestattet ist. Da aber eine Kennzeichnung der Bio-Ware in Mischsortimenten notwendig ist, ist unsere Antwort darauf „Natürliches Labeling“, wobei das Bio-Siegel mit einem Laser in der äußersten Schicht der Schale von z.B. Avocado oder Ingwer sichtbar gemacht wird.“

Bewusste Entscheidung für Zellulose-Netz

Auch für das Verpacken von Zitrusfrüchten bietet Eosta nun eine grüne Alternative an. In den österreichischen Supermärkten von Billa und Hofer sind sie bereits zu kaufen: Bio-Zitronen und Orangen von Eosta in Netzen aus Zellulose, die nach Gebrauch ganz einfach mit dem Biomüll entsorgt werden können. Optisch besteht kein Unterschied zu den herkömmlichen Netzen aus Erdöl-basiertem Plastik, dennoch kosten die nachhaltigen Netze ein paar Cent mehr in der Herstellung - was viele Händler bisher dazu bewog, sich nicht für die umweltschonende Variante zu entscheiden. „Diese Verpackungsoption ist schon länger auf dem Markt, nur wird sie wegen des Mehrpreises fast nie gekauft“, so Hendriks. „Aber wir hoffen, dass die Zeit nun reif ist - die Ansprüche der Konsumenten ändern sich in Zeiten plastikverseuchter Ozeane, und wir hoffen, dass auch andere Handelskunden der bewussten Entscheidung österreichischer Supermärkte folgen werden.“

Von Tomate bis Zitrone

Sowohl die nachhaltigen Zellulose-Netze als auch die umweltfreundlichen Pflanzenfaser-Becher von Eosta zeichnen sich durch ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten aus: Die praktischen Becher können für Snack-Tomaten, Mini-Gurken, Weintrauben, Blaubeeren und anderes gesundes „Naschwerk“ verwendet werden. In den Zellulose-Netzen können neben biologischen Zitrusfrüchten auch andere Obstsorten verpackt werden. Wer mehr wissen will, kann Kontakt mir Michaël Wilde aufnehmen.

Auf dem Foto: Eosta-Verpackungsexperte Paul Hendriks präsentiert Bio-Snacktomaten im Mitnehm-Becher aus Zuckerrohrfaser, Bio-Zitronen im Zellulose-Netz und Bio-Süßkartoffeln ganz ohne Verpackung, aber dafür mit „Natürlichem Labeling“.

Weitere Informationen auf www.natureandmore.de

Quelle: EOSTA

Veröffentlichungsdatum: 04.07.2018

Schlagwörter

Eosta, Verpackungen, ohne Plastik