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Enza Zaden: Neues für den steirischen Salatanbau

21. Juni 2019

Am 28. Mai lud das Gemüsezüchtungsunternehmen Enza Zaden nach Thondorf südlich von Graz zu einem Salattag. Auf dem Betrieb der Familie Mach-Reiter wurden Neuheiten im Segment Grazer Krauthäuptel präsentiert. Neben den Neuheiten und altbekannten Standards wie Marcord und Vitalis Grazer Krauthäuptel präsentierte Enza Zaden auch sein restliches breites Salatsortiment von Kopfsalat, Eissalate, bunte Mixsalate, Gentile und Mini Romana.

Foto © Enza Zaden
Foto © Enza Zaden

In Summe waren 26 Sorten ausgepflanzt in 2 Sätzen. Auspflanzzeitpunkt waren die KW 17 und 18. Das Feld war in einem sehr guten Zustand, jedoch aufgrund der kühlen Witterung im Mai noch auf der jüngeren Seite.

Der steirische Salatanbau

In der Steiermark wird Tradition großgeschrieben. Daher wundert es nicht, dass der Anbau von Grazer Krauthäuptel auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblickt. Auch heute dominiert der Anbau von Grazer Krauthäuptel, alle anderen Salatarten wir Kopf- und Eissalate sowie bunte Salate sind eher von untergeordneter Rolle. Der Grazer Krauthäuptel stellt die Anbauer aber auch regelmäßig vor große Herausforderungen. Der „Grazer“ randet leicht, kann Probleme bei der Kopfbildung haben und das Erntefenster ist sehr begrenzt. Aus diesem Grund war seitens der Anbauer das Interesse am neue Züchtungsprogramm von Enza Zaden groß.

Wie alles begann

2011 wurde die Idee geboren eine Sorte im Typ Grazer Krauthäuptel zu züchten, welche auch in heißen Sommern zufriedenstellende Ergebnisse liefert. In enger Zusammenarbeit mit der Familie Mach-Reiter erzielte Enza Zaden nach 8 Jahren Selektion und Testung verschiedener Typen ein erstes Ergebnis. Ziel war es, Sorten im Typ Grazer Krauthäuptel zu erhalten, welche eine hohe Innenrandtoleranz aufweisen, auch bei Hitze sicher einen Kopf machen, leicht zu beernten sind und vor allem auch gut schmecken. Denn der Geschmack ist das was den Grazer Krauthäuptel von allen anderen Salaten hervorhebt.

Zwei neue Sorten für den Lieblingssalat der Steirer

„Mit E01F.11010 und E01F.11011 sind nun anbausichere Alternativen für den ganzjährigen Anbau des gut schmeckenden Salattyps „Grazer Krauthäuptel“ am Markt“ so Matthias Keiper, Verkaufsleiter für Salate bei Enza Zaden Deutschland GmbH.

E01F.11010: ein leuchtend grüner kopfender Batavia Salat mit rotem Rand für den Frühjahrs- und Herbstanbau, unter Vorbehalt ist auch ein Sommeranbau möglich. Er zeichnet sich durch sichere Kopfbildung, sehr hohe Toleranz gegen Innenrand, schnelle Entwicklung und leichte Beerntbarkeit aus.
E01F.11011: ist ein voll resistenter (HR: BI 16-35EU/Nr:0 I IR: LMV:1) dunkelgrüner kopfender Batavia Salat mit rotem Rand. Innenrandtoleranz und ein langes Erntefenster zeichnen diese Sorte aus. Durch die langsamere Entwicklung ist E01F.11011 vor allem für den Sommeranbau geeignet.

Weiter interessante Salatsorten

Gentile Ozeka: ein glänzend grüner offener Batavia mit gröberer Krause, gutem Kopfumfang, und einer aufrechten Unterseite. Auch für den Herbstanbau gut geeignet, anbausicher und mit flexiblen Rippen.
Eichblatt Stelix: ein glänzend roter Eichblatt, der sich durch seine Schnelligkeit und eine aufrechte, gut geschlossene Unterseite auszeichnet und praxiserprobt ist.
Eissalat Danilo: ein wüchsiger Sommer Eissalat mit viel Umblatt, mittelschnell füllend und mit langem Erntefenster. Tolerant auf Schossen und Innenrand.
Kopfsalat Vitrine: ein mittelgroßer Kopfsalat für den Frischmarkt mit hoher Feldhaltbarkeit. Er ist sicher auf Schossen und Innenrand und für den Anbau vom späten Frühjahr bis in den Herbst geeignet.

www.enzazaden.de

Quelle: Enza Zaden

Veröffentlichungsdatum: 21.06.2019

Schlagwörter

Enza Zaden, Steiermark, Salat, Anbau, Salattag, Thondorf