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Einnetzen von Obst zum Schutz gegen die Kirschessigfliege

10. August 2017

Am 20. Juli fand der erste Hoftag des Demonstrationsvorhabens "Einnetzen von Obstkulturen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege" in Nordrhein-Westfalen (NRW) statt. Gastgeber der Veranstaltung war Matthias Sonntag, Betriebsleiter eines am Vorhaben teilnehmenden Demonstrationsbetriebes in Wachtberg-Fritzdorf.

Eingenetzte Himbeerkulturen. Foto © BLE
Eingenetzte Himbeerkulturen. Foto © BLE

Eingeladen hatte die Landwirtschaftskammer NRW, vertreten durch die Projektbetreuerin Dr. Silke Ditzer und den Projektleiter Dr. Adrian Engel.

Zunächst stellte Dr. Silke Ditzer das Demonstrationsvorhaben "Einnetzen von Obstkulturen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege" kurz vor. Dann zeigte Matthias Sonntag eingenetzte und nicht eingenetzte Brombeer- und Himbeerkulturen auf seinem Betrieb. Er berichtete von seinen ersten Erfahrungen mit den Netzen.

Danach tauschten Besucher, Projetkbetreuerin und Betriebsleiter ihre Erfahrungen aus. Die Gruppe bestand aus Beratern der Landwirtschaftskammer NRW, Obstbauern, einem Mitarbeiter eines Herstellers von Kulturschutznetzen und zwei Medienvertretern.

Unter anderem wurde diskutiert, wie die Bestäubung der Beerensträucher unter der Einnetzung gewährleistet werden kann. Dr. Silke Ditzer berichtete, dass in einem anderen durch sie betreuten Demonstrationsbetrieb bereits der Insektizideinsatz im durch Netze geschützten Kirschenanbau deutlich reduziert werden konnte.

Das "Erdbeer-Spargel-Portal" berichtet in einer dreiteiligen Serie über das Vorhaben: "Volleinnetzung gegen die Kirschessigfliege".

Quelle: BLE - ble.de

Veröffentlichungsdatum: 10.08.2017

Schlagwörter

Einnetzen, Obst, Schutz, Kirschessigfliege, Schädling