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Dualität bei spanischen O&G-Importen: 50% aus EU und 50% aus Drittländern

19. Dezember 2019

Der spanische Import von Obst und Gemüse kam zu 50,3% aus EU-Ländern, mit insgesamt 1,18 Millionen Tonnen, und 49,7% kamen aus Drittländern, mit 1,16 Millionen Tonnen. Das ergibt sich aus den neusten Daten, die von dem Amt für Zölle und Verbrauchsteuern veröffentlicht wurden, die für den Zeitraum Januar bis September 2019 sind.

Bildquelle: Shutterstock.com Obst Gemuese
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Frankreich und Marokko sind die Hauptlieferländer

In dem analysierten Zeitraum hat im Vergleich mit den gleichen Monaten der Vorjahre der Prozentanteil der Beteiligung von EU-Obst und -Gemüse an spanischen Importen abgenommen, trotz der Tatsache, dass die Importe gestiegen sind. 2015 machten sie 58% der importierten Gesamtmenge aus, mit 1 Million Tonnen, und dieses Jahr waren es 50,3% mit 1,18 Millionen Tonnen. In dem Fall der Nicht-EU-Länder belief sich der spanische Import 2015 auf 784.271 Tonnen, 42% der Gesamtmenge, und dieses Jahr ist er auf 1,16 Millionen Tonnen gestiegen, ein Anteil von 47,9%.

Bezüglich der Lieferländer bleibt Frankreich der erste Lieferant in dem spanischen Markt mit 565.154 Tonnen und einem Rückgang von 13% gegenüber 2018, obwohl die Entwicklung in den letzten Jahren positiv war. Bei dem Wert sind die Importe französischen Ursprungs um 21% auf 243 Millionen EUR gestiegen.

Marokko ist der zweitgrößte mit 337.514 Tonnen bis September 2019, 5% mehr, und der Wert belief sich auf 513 Millionen EUR (+1%). Die Zunahme von Marokko hielt sich über die Zeit, von 186.925 Tonnen 2015 auf 337.514 Tonnen in dem gleichen Zeitraum 2019. Bei dem Wert sind die Käufe von 258,5 Millionen EUR 2015 auf 513 Millionen EUR gestiegen.

Für FEPEX spiegeln zwar die Importdaten einen globalen Rückgang des EU-Ursprungs wider, die wichtigsten Lieferanten und insbesondere Frankreich haben aber noch eine starke Präsenz. Marokko hat andererseits eine sehr negative Auswirkung auf die Preise am Ursprung und am Ziel, ohne die Kooperation und Sicherheitsmaßnahmen, die in dem Assoziierungsabkommen mit der EU geboten werden, sagte FEPEX.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 19.12.2019

Schlagwörter

Dualität, O&G, Importe, EU, Drittländern