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Die BioMessen 2018: Plattform für konstruktive Zukunftsgestaltung

28. März 2018

Die BioMessen blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Insgesamt 14.120 Fachbesucher nutzten die vier Veranstaltungen in Augsburg, Berlin, Düsseldorf und Hannover um sich über Angebote und Entwicklungen in der Bio-Branche zu informieren. Den stärksten Zuwachs bei den Besuchern verzeichnete die BioOst in Berlin mit 3%, bei den Ausstellern konnte die BioNord in Hannover mit 8% am stärksten zulegen.

Logo BioMessen

Präsentiert wurden diese Zahlen bei einem strategischen Austausch, zu dem die BioMessen ausstellende Hersteller und Verbände am 15. November nach Kassel eingeladen hatten. Dabei hatten die Veranstalter konkrete Fragen: ›Wir verstehen die BioMessen als Plattform für die deutsche Bio-Branche, die wir nach den Wünschen und Bedürfnissen der Akteure gestalten wollen‹, erklärt Veranstalter Matthias Deppe. Schnell entspann sich eine lebhafte Diskussion, bei der unter anderem Messetermine, Zahl der Messetage oder Standorte von unterschiedlichen Standpunkten aus beleuchtet wurden. ›Es ist spannend zu hören, wie unterschiedlich die Bedürfnisse von Ausstellern sein können. Ein Austausch wie heute in dieser Runde fördert das Verständnis füreinander‹, stellte Wolfgang Ecklebe fest, der bei Lovechoc zuständig für den Vertrieb im deutschsprachigen Raum ist.

Einig waren sich alle Teilnehmer darin, dass die BioMessen ihre Position als Besuchermagnet für Akteure aus dem qualitätsorientierten Bio-Handel pflegen und ausbauen sollten. Dazu gehört die Ansprache der Mitarbeitenden im filialisierten Bio-Einzelhandel genauso wie der Wunsch, Fachbesucher aus dem europäischen Ausland, je nach Standort zum Beispiel Österreich, der Schweiz, den Niederlanden oder Dänemark einzuladen. Ebenfalls genannt der Wunsch nach einem verstärkten Angebot für Besucher aus den Bereichen Gastronomie und Großverbraucher.

Positiv bewertet wurden die ›Zwölf Uhr mittags‹-Podiumsrunden, die branchenrelevante Themen ins Zentrum der jeweiligen Messehalle rücken. Auch der in diesem Jahr erstmals verliehene BioMessen-Förderpreis ›Mehr Bio für morgen‹ wurde als wichtiger Schritt gewertet: Beide Aktivitäten, so die Teilnehmer, verdienten noch mehr Aufmerksamkeit. Die BioMessen hätten eine Leuchtturmfunktion in der Branche, so Hilmar Hilger, Pressesprecher Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN), Schirmherr der BioMessen. ›Wir haben mehr als nur Produkte, wir als Branche haben etwas zu sagen, wir wollen die Welt verändern und dazu sollten wir die BioMessen noch stärker nutzbar machen.‹

In Zeiten, in denen der konventionelle LEH es schaffe, mit seinem Bio-Angebot immer mehr Verbraucher abzuwerben, sei das von enormer Wichtigkeit. ›Wir haben hier gleich vier Plattformen, wie können wir die nutzen, um uns als Branche darzustellen und Werkzeuge zu entwickeln, um Verbraucher zurück in den Bio-Fachhandel zu bekommen?‹ formulierte es Friedjof Meyer aus dem Haus Rabenhorst. Ein klarer Auftrag an die BioMessen, nicht nur Angebot und Nachfrage effektiv zusammenzubringen sondern gleichzeitig einen Beitrag zur konstruktiven Gestaltung des Wandels in der Bio-Branche zu leisten.

BioMessen Termine 2018:

BioOst/Berlin 22. April
BioWest/Düsseldorf 29. April
BioNord/Hannover 9. September
BioSüd/Augsburg 23. September

Quelle: Biomessen.info

Veröffentlichungsdatum: 28.03.2018

Schlagwörter

BioMessen, Plattform, Zukunftsgestaltung