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Deutsches Obst und Gemüse: Endlich Rhabarberzeit

03. Juni 2019

Frühlingszeit ist Rhabarberzeit und die hat jetzt Hochsaison! Noch bis zum 24. Juni können sich Entdecker neuer Geschmacksdimensionen die köstlich-sauren Stangen schmecken lassen. Rhabarber ist ein kulinarischer Aufsteiger, mit entsprechend wachsenden Anbauflächen.

Bildquelle: Shutterstock.com rhabarber
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Genussvolle Zahlen*

Waren es 2017 noch 1138 Hektar, wurden im vergangenen Jahr (2018) bereits auf 1.208 Hektar Rhabarber angebaut. Ein Trend der sich schon seit Jahren abzeichnet: 2014 (846 ha.), 2015 (917 ha.) und 2016 (1087 ha.). Heimischer Rhabarber ist besonders beliebt: Von den rund 19.300 Tonnen des Rhabarberverbrauchs 2018, stammte nahezu die gesamte Menge aus heimischem Anbau. Importiert wurden lediglich rund 1000 Tonnen. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen in NRW und Rheinland-Pfalz.
(* Quelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) 2019)

Die ersten Stangen findet man meist ab Ende März / Anfang April im Handel. Von diesem Zeitpunkt an haben Rhabarber-Fans dann etwa drei Monate Zeit, die süßlich-sauren Stangen ausgiebig zu genießen. Denn im Juni ist es schon wieder vorbei. Die Saison endet in der Regel am 24. Juni; die Stauden legen dann eine wohlverdiente Ruhepause ein, um im kommenden Jahr wieder mit voller Kraft austreiben zu können.

Das rosa-rote Knöterichgewächs gehört zu den ersten heimischen Frühlingsboten. „Genau wie Spargelpflanzen brauchen die Wurzelstöcke einfach eine bestimmte Anzahl Kältetage, um das Ruhestadium zu überwinden und auszutreiben“, erklärt dazu Rhabarber-Experte Walter Meyer vom Erzeugergroßmarkt Langförden-Oldenburg eG.

Quelle: BVEO

Veröffentlichungsdatum: 03.06.2019

Schlagwörter

Deutsches Obst und Gemüse, Rhabarber